Neun Monate: Es begann mit Bacardi-Cola

Manuela Müller

Dies ist der erste Beitrag unserer neuen Rubrik Neun Monate, in der eine junge Frau aus Freiburg über ihre Schwangerschaft berichtet. Heute beschreibt sie, wie Bacardi-Cola und Wodka-Bull darauf hinweisen können, dass man schwanger ist.



Letzte Woche hat mich meine Schwester angerufen. Sie erzählte mir eine Geschichte, die mich verblüffend an ein Erlebnis vor sechs Monaten erinnert hat.


"Du, am Freitag war ich auf eine Party eingeladen und habe vorher schon mal zwei Wodka-Bull getrunken. Ich hatte so krasse Bauchschmerzen und mir war total schlecht. Am liebsten wäre ich gleich wieder heimgefahren. Bei dir war das doch auch so, oder?!"

Ja, bei mir war das auch so. Eines schönen Abends, es war Anfang Oktober, gönnte ich mir vor einer Theaterpremiere einer Bacardi-Cola und hatte während der Vorstellung solche Unterleibsschmerzen, dass ich nur noch heim wollte. Meine Begleiterinnen spotteten, dass ich wahrscheinlich schwanger wäre, aber ich hatte doch erst vor einer Woche einen Test gemacht, der negativ war. Das Leben ging weiter und immer mal wieder meldete sich mein Unterleib bei mir. Sehr verdächtig!

Als dann auch noch meine Brust anfing zu ziehen, dachte ich schon, dass mein Körper jetzt komplett spinnt. Anruf beim Frauenarzt, Termin eine Woche später: "Sie sind in der siebten Woche schwanger!" Wow, ich dachte im ersten Moment tatsächlich die Ärztin nimmt mich jetzt auf den Arm. Schließlich hatte doch der Test funktioniert und mir mittgeteilt, dass ich nicht schwanger bin.

Meine Schwester wurde übrigens von ihrem Schwangerschaftstest nicht belogen. Sie ist auch schwanger. Rechne, rechne... im Oktober ist es bei ihr wohl so weit.