Fridays for Future

Neues Klimaaktionsbündnis ruft im September zu großem Streik auf

Inanna Tribukait

Am 20. September soll der nächste globale Streik der Klimaaktivisten von Fridays for Future stattfinden. Dafür ruft die Organisation nun erstmals nicht nur Jugendliche zum Demonstrieren auf. Ein neu gegründetes Klimaaktionsbündnis will helfen, Freiburg zu mobilisieren.

Vergangenen Freitag hat der letzte Schülerstreik den Fridays for Future vor den Sommerferien organisiert hat stattgefunden. Zwar will die Gruppe auch in den Sommerferien weiterhin aktiv bleiben – so ist zum Beispiel für kommenden Montag, 29. Juli, eine Menschenkette in der Kaiser-Joseph-Straße geplant – der nächste große Streik findet voraussichtlich erst wieder am 20. September statt und soll eine ganze Woche an Aktionen zur Folge haben.


Dabei sind erstmals nicht nur Kinder und Jugendliche zur Teilnahme aufgerufen, sondern auch alle Erwachsenen. Am 16. Juli hat sich zu diesem Zweck bereits das "Klimaaktionsbündnis Freiburg" aus einem Zusammenschluss von 20 Freiburger Organisationen gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Fridays for Future auch weitere for-Future-Organisationen wie zum Beispiel Parents for Future oder Entrepreneurs for Future, aber auch der BUND Freiburg, eine vegane Kochschule oder eine Holzwerkstatt.

Das Bündnis sucht nach weiteren Unterstützern

Die Regie für den Streik will jedoch weiterhin Fridays for Future übernehmen. Felix Quartier von der Ortsgruppe des Schülerbündnisses sagt: "Für uns ist es völlig klar, dass der Streik von Fridays for Future angeführt wird, einfach weil wir die Generation sind, die am meisten von der Klimakatastrophe betroffen sein wird und jetzt schon ist. Trotzdem wollen wir natürlich auch die ganze Gesellschaft mit ins Boot holen."

Wie Dirk Henn berichtet, gibt es bereits "eine Menge Input" von den einzelnen Mitgliedern des Bündnisses. Das Klimaaktionsbündnis, sagt Henn, wolle dafür sorgen dass möglichst viele Menschen am 20. September mit auf die Straße gingen. Er hofft auf die "vielleicht größte Demonstration, die es in Freiburg je gab." Dafür ist das Bündnis noch immer auf der Suche nach weiterer Unterstützung von zivilen Organisationen aus Freiburg, zum Beispiel Sportvereine oder Chöre. Bei einer Veranstaltung der Entrepreneurs for Future hätte zum Beispiel der Besitzer eines Architekturbüros erzählt, dass er bereits herumtelefoniere und andere dazu einlade, beim Streik teilzunehmen und "den Laden dicht zu machen".

Mehr zum Thema: