Neueröffnung: Das Salädchen-Mobil ist Freiburgs erste Salatbar auf vier Rädern

Kim Cara Ruoff & Julie Lucas

Bratwurst-und Burgertrucks waren gestern, jetzt wird's gesund: Das Franchise-Unternehmen Salädchen bietet Freiburgs erste Salatbar auf vier Rädern: Das Salädchen-Mobil ist jeden Mittwoch auf dem Marktplatz in der Vauban im Einsatz. Neben Salat gibt es auch Suppen, Kartoffeln und Mini-Gugelhupf. fudder war vor Ort:



Ambiente

Mittwochmittag auf dem Marktplatz im Vauban: Die ersten Händler bauen ihre Stände auf. Mittendrin ein kleiner grüner Foodtruck, in dessen Inneren Aufregung herrscht. Dominic Heidler steht vor der Getränkebox und versucht, Ordnung zu schaffen. “Von der schrecklichen Fahrt sind alle Flaschen umgefallen“, sagt er. Seit zwei Jahren führt der 28-Jährige gemeinsam mit seinem Bruder Roger die Salatbar „Salädchen“ in Freiburg. Als erste Salädchenfiliale testen sie nun das „Salädchen Mobil“- eine Salatbar auf vier Rädern.

Speisen

Nudeln, Salat und viele frische Zutaten – wie beim Salädchen in der Freiburger Innenstadt, kann man sich auch beim Salädchen-Mobil seinen Salat nach Herzenslust zusammenbauen und mit einem extravaganten Dressing, zum Beispiel Curry-Mango-Kokos, verfeinern. Wer mit der Salatvielfalt überfordert ist, dem wird mit Ofenknollen, Suppen und kleinen Gugelhupfen eine genauso leckere Alternative geboten.



Auch die Getränkeauswahl ist im Mobil genauso groß wie im Lädchen: Neben Viva con Aqua-Wasser gibt es Bionade, diverse Fritz-Colas und Ice Teas von Tee Geschwender in allen möglichen Sorten. 

Bisher ist das Salädchen-Mobil zwei Mal pro Woche im Einsatz: Mittwochs im Vauban und Donnerstags in Bad Krozingen. Da der Platz im Salädchen-Mobil begrenzt ist, muss Dominic Heidler genau überlegen, welche Zutaten er zu welchem Standort mitnimmt, denn die Geschmäcker sind verschieden. „Letzte Woche hatte ich Mozzarella dabei, aber das wollte hier keiner, in Bad Krozingen wollten es dann plötzlich alle. Diese Woche schau ich mal, wie 's mit Schafskäse läuft“ sagt Dominic, dessen linke Hand immer noch Flaschen sortiert.



Der Inhaber

Bereits zum dritten Mal ist Dominik Heidler heute auf dem Marktplatz im Vauban. Dennoch ist es für ihn jedes Mal ein kleines Abenteuer, mit dem Salädchen-Mobil auszurücken. „Das hier ist halt eine komplett neue Erfahrung für das Team  -  und da wir noch in der Testphase sind, geht auch nicht immer alles glatt“, sagt er und begutachtet zufrieden die neu geordnete Getränkebox „Erst letzte Woche stand ich ohne Strom da, weil jemand über das Stromkabel gefahren ist“ und als ob das Mobil es gehört hätte, beginnt plötzlich das Licht zu flackern. Für einen kurzen Moment verschindet Dominic kopfüber in der Fahrerkabine. Als er wieder auftaucht, ist das Flackern verschwunden.

Eine Sache stimmt jedoch noch nicht – die Preise. Salat, Ofenknolle und Co. kosten etwas weniger als im Salädchen. Dominic sagt: „Die richtigen Preistafeln sind zwar bestellt, aber noch nicht angekommen.“ Einen kleinen Salat gibt hier also noch für knapp vier Euro. Die Kunden bekommen von den großen und kleinen Problemen nichts mit. Sondern freuen sich über die gesunde Alternative zu den gewöhnlichen Foodtrucks.

Publikum

Eine der ersten Kunden an diesem Tag ist Birgit. „Ich find die Mobil-Idee super, obwohl ich eigentlich kein Fastfood mag“, sagt die Studentin und nimmt ihren großen Salat, halb, halb mit Erdnüssen und Mango-Curry-Dressing entgegen: „Es ist frisch, schnell und unkompliziert - einfach perfekt“. Auch Dominic Heidler ist zufrieden: "Wir bekommen viel postives Feedback von den Leuten und suchen bereits nach weiteren möglichen Standorten".

Nach und nach versammeln sich immer mehr Leute vor dem Truck. Viele sind mit Rädern unterwegs, bleiben neugierig stehen und begutachten das Angebot. Eine Salatbox nach der anderen geht über die Theke. Die Vorräte des Salädchen-Mobils reichen für rund 100 Portionen. Falls es doch einmal knapp werden sollte, muss Dominic nur zum Telefon greifen und im Salädchen in der Innenstadt Nachschub anfordern. Angst davor, keinen Salat mehr zu bekomme, muss also keiner haben. 



Fazit

Das Salädchen-Mobil hat eindeutig überzeugt. Nicht nur die frischen, regionalen Zutaten, sondern auch Inhaber Dominic Heidler, der entspannt und gut gelaunt die Probleme des Foodtruck-Alltags meistert.

Öffnungszeiten

Das Salädchen-Mobil steht immer mittwochs von 13 bis 18.30 Uhr in der Vauban auf dem Marktplatz, donnerstags ist es von 9 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz in Bad Krozingen zu finden. Weitere Standorte sollen folgen. Alle Infos zu den Öffnungszeiten gibt's auf der Facebookseite:

Facebook: Mobiles Salädchen Freiburg

Mehr dazu:




Foto-Galerie: Julie Lucas

Tipp: Wartet einen Augenblick, bis die Galerie komplett geladen ist. Ihr könnt euch dann ganz bequem jeweils das nächste Foto anzeigen lassen, indem ihr auf eurer Tastatur die Taste "N" (für "next") drückt.