Essen

Neueröffnung: Das Caféhaus in der Altstadt

Lea Messerschmidt

Der neue Inhaber Abuzer Yurdakul gibt dem altbekannten Caféhaus einen anderen Anstrich – und nicht nur die Wandgestaltung hat sich geändert. Neben Kaffee- und Frühstücksspezialitäten bietet das Caféhaus nun auch Cocktails.

Das Idee

Beim Eintreten in das Caféhaus fühlt man sich im ersten Moment wie in einem Nachtclub. Das Licht ist dunkel, die Tapete grell, an der Bar steht eine weitreichende Auswahl an Spirituosen. Aus der Musikanlage tönt gedämpfte Coffeehouse-Musik.

Das Caféhaus gibt es seit mehr als 30 Jahren in Freiburg. Am 7. Juni ist der neue Besitzer, Abuzer Yurdakul, in die Örtlichkeiten gezogen. Privat verhandelte Yurdakul mit den vorherigen Besitzern des beliebten Cafés und nachdem beide Parteien übereinkamen, machte sich Yurdakul für zwei Monate an die Umbauarbeiten. Geblieben ist der Koch, neu sind die Kellnerinnen. Auf der Karte steht neben Frühstücksgerichten eine Tagesangebot mit jeweils zwei Mittagessen und Cocktails. Der Raum kann außerdem für geschlossene Gesellschaften gemietet werden.

Das Film-Frühstück

Das populäre Film-Frühstück in Kooperation mit dem Friedrichsbau gibt es seit vergangener Woche wieder. Zunächst können Interessierte im Caféhaus das Film-Frühstück bestellen und anschließend im Friedrichsbau mit dem Beleg einen von vier Matinée-Filmen wählen. Zusammen kostet das Film-Frühstück 11,80 Euro pro Person.Vorab kann man auch Karten reservieren, die dann eine halbe Stunde vor Filmbeginn im Friedrichsbau abgeholt werden sollen. Hier gibt es mehr Informationen zum Film-Frühstück.

Das Ambiente

Die Tapeten sind im 60er- und 70er-Stil gehalten, die Möbel und Lampen sind modern. "Das Design habe ich mit dem Freiburger Künstlern Kai Orlob gemacht. Die Gäste sollen sich wohlfühlen und während des Kaffeetrinkens neue Besonderheiten entdecken." Das Ambiente ist außergewöhnlich, vielleicht auch, weil sich nicht viele Cafés solche grellen Mustern zutrauen. Der Raum ist dunkel gehalten, was für eine urige Atmosphäre sorgt. An den großen Fenstern oder in einem der Sofas kann jede Besucherin und jeder Besucher gemütlich sitzen. Der Außenbereich des Caféhauses ist ruhig und idyllisch gelegen, man sitzt an der schnuckeligen Gartenstraße.

Der Inhaber

In der Gastroszene Freiburg kommt man um ihn nicht herum: Abuzer Yurdakul. Der gelernte Industriemechaniker hat bereits zwei weitere Lokalitäten in Freiburg, das badisch-traditionelle Café "Erste Liebe" und das spanische Restaurant "El Bolero". "Ich habe schon immer in der Gastronomie gearbeitet", erzählt Yurdakul. Er hat es sich mit dem neuen Caféhaus zur Aufgabe gemacht, das Berliner und Pariser Design nach Freiburg bringen und eine neue Atmosphäre schaffen.

Die Karte

"Wir haben die Karte zunächst eins zu eins behalten und erst jetzt ändern wir das Angebot. Dabei wollten wir erstmal hören, was die Leute wollen und wünschen", erzählt Inhaber Abuzer Yurdakul. Neben der ausführlichen Frühstückskarte mit Brötchen, Eiern, Müsli und mehr gibt es auch ein Tageskarte mit jeweils zwei verschiedenen Gerichten, die täglich wechseln. Der Akzent liegt auf mediterranem, vegetarischem Essen: Im Sommer gibt’s Salate und im Winter Suppen.

Die Preise

Eine Cola (0,2) gibt es ab 2,20 Euro und ein Bier (0,3) ab 2,90 Euro. Für einen guten Preis bekommen Gäste des Caféhauses leckeres und großes Essen. Das Caféhaus bietet unter anderem Angebote wie ein Frühstück für zwei an.

Die Gäste

Das Caféhaus zieht ein gemischtes Publikum an. Hauptsächlich Erwachsene sitzen an den Tischen im Außenbereich. Mit dem neuen Image des Caféhaus erhofft sich Inhaber Abuzer Yurdakul auch jüngere Gäste zu gewinnen.

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 9–1 Uhr

Sa–So 9.30–1 Uhr

Adresse:

Kaiser-Joseph-Straße 268



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