Neuer Anstrich für den F-Club

Marc Schätzle

Der F-Club Freiburg hat seit dem 01.05.07 neue Betreiber. Tobias Zimmer, Frederik Botzke sowie Felix Undeutsch (Bild Mitte) sind neue Gesellschafter der Gastronomie Freiburg GmbH. Am 30. Juni steigt nach einem kurzen Umbau die Relaunch-Party mit Joko und Sebastian von MTV im F-Club. Im Club wird sich konzeptionell einiges ändern, die Details bleiben aber noch bis einen Tag vor der Relaunch-Party geheim. Fest steht, dass es ein in Freiburg und ganz Baden-Württemberg neues Videokonzept geben soll.



Undeutsch ist kaufmännischer Leiter der GLV-Germany, Geie & Liebschner Veranstaltungstechnik GbR (Zweigstelle Freiburg), welche ihren Hauptsitz in Dresden hat. Der 22-jährige hat Kulturmanagement studiert und ist seit seinem 18 Lebensjahr in der Veranstaltungsbranche tätig. Die bisherigen Betreiber Gurath, Probst und Böttinger sind langjährige Kunden von GLV und kooperieren miteinander. Dieser Partnerschaft soll weiterhin bestehen bleiben. Neben Felix (Bild Mitte) stehen seine Freunde Frederik Botzke, der ebenfalls in Freiburg Kultur- und Sportmanagement studiert hat, Tobias Zimmer (Bild rechts), auch seit mehreren Jahren in der Veranstaltungsbranche tätig, sowie Christian Kopsch (Bild links), der in Dresden bereits das Veranstaltungshaus Kühlhaus geleitet hat.


Neuerungen sind unter anderem eine Frau an der Tür, die der aggressiven Verhaltensweise bei manchen Clubgängern mit weiblichem Charme entgegenwirken soll, falls es Unstimmigkeiten am Eingang gibt. Das Thekenpersonal bleibt größtenteils erhalten. Undeutsch wollte sich noch nicht zur Umstrukturierung von Line-Up, Floors, und Interieur äußern. Die Veränderungen weden als Überraschung am Tag der Veranstaltung zu sehen sein. Gespannt darf man auf die Aussage zum neuen Videokonzept sein, welches in Freiburg und Baden Württemberg einzigartig sein soll. Ebenfalls wird, zur Freude der DJs und Besucher, eine neue Licht- sowie Tonanlage installiert. Der Mittwoch bleibt Studententag und samstags wird weiterhin auf elektronische Events gesetzt. „Sicher werden wir aber aus dem F-Club keinen Indie- oder Rockschuppen machen“, so Undeutsch. Als zusätzlichen Veranstaltungstag wird es den Donnerstag geben. Der Club wird somit abends von Mittwoch bis Samstag geöffnet sein. Desweiteren wird mit verschiedenen Fremdveranstaltern wie Elektrofever, oder Rheimland verhandelt, welche sich ebenfalls im Club engagieren möchten.