OB-Wahl in Freiburg 2018

Neue Wählerinitiative wirbt für Dieter Salomon

Joachim Röderer

Die parteiübergreifende Wählerinitiative "Stimmen für Salomon" unterstützt den Amtsinhaber: Dieter Salomon will bei der Oberbürgermeisterwahl am 22. April für eine dritte Amtszeit gewählt werden.

Bislang rund 120 Männer und Frauen aus verschiedenen Parteien, in unterschiedlichen Altersgruppen und aus unterschiedlichsten Berufen werben für die Wiederwahl des grünen Politikers. Die Initiative hat sich am Donnerstag vorgestellt. Weitere Mitglieder können noch hinzukommen.


"Er trainiert hart, spielt fair und leidenschaftlich, achtet neue Mitspieler, ist offen für neue Spielzeuge, kann austeilen, aber auch einstecken. Ist auch mal emotional, aber nicht nachtragend." Albert Mergelsberg über Dieter Salomon
Geführt wird sie vom Diplom-Volkswirt und, wie er über sich selbst sagt, Altliberalen Albert Mergelsberg, seit gut 30 Jahren ein Freund des OB. "Er ist, er lebt, er repräsentiert Freiburg", lobte Mergelsberg den Rathauschef. Er verwies auf Salomons Regierungsbilanz: Entschuldung, hohe Investitionen in Schule, Bildung und in mehr Kita-Plätze, der Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Stadt, die Nachhaltigkeit, der Ausbau der Stadtbahnen, die Pläne für den Stadtteil Dietenbach und vieles mehr. Er verglich den OB mit einem Fußballer: "Er trainiert hart, spielt fair und leidenschaftlich, achtet neue Mitspieler, ist offen für neue Spielzeuge, kann austeilen, aber auch einstecken. Ist auch mal emotional, aber nicht nachtragend."

Zum Führungsteam von "Stimmen für Salomon" gehören auch Hans Lehmann, langjähriger Schulleiter und Vorsitzender des Bürgervereins Oberwiehre-Waldsee, die grüne Stadträtin Birgit Woelki und Altstadtrat Per Klabundt, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes 100 Prozent Erneuerbare Energien. Die Wählerinitiative will auch mithelfen, Spenden zu sammeln. Vor acht Jahren konnte so der gesamte Wahlkampf finanziert werden. Salomon selbst rechnet mit einer hohen fünfstelligen Summe als Wahlkampfkosten. "Wir wollen keine Materialschlacht", so Per Klabundt. 53 000 Euro stellt wie vor acht Jahren die grüne Partei bereit. Die Mittel wurden damals allerdings nicht benötigt.



Salomon sieht sich in der Favoritenrolle, betont aber: "Die Wahl ist längst nicht gelaufen." Er rechnet damit, dass es drei, vielleicht vier Kandidaten geben werde, die mit nennenswerten Stimmanteilen rechnen könnten. Wichtig sei, so betonen er und die Wählerinitiative, dass man es schaffe, auch die Zufriedenen zum Wählen gehen zu bewegen.

Mehr zum Thema: