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| Gegründet: | 06.01.2011, 11:05 von martinjost.eu |
|---|---|
| Kategorie: | Technik |
| Moderation: | martinjost.eu |
| Mitglieder: | 5 |
| Einstellungen: |
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| Beschreibung: | Wir fotografieren auf jede erdenkliche Weise. Mit besonderem Verve stellen wir uns aber der Herausforderung, die alte Kulturtechnik der analogen Fotografie ins digitale Zeitalter zu retten. Zum Beispiel: Wo kriegt man Polaroid-Film-Ersatz? Was lege ich in meine Box ein? Welches Labor entwickelt über Nacht? … |





cool, schön, dass es hier so eine Gruppe gibt..
jup, sowas in der art müsste es sein:) ok, danke trotzdem!
Ich habe leider keinen Schimmer. Ich weiß sogar nur so halb, was du vielleicht meinst: die kreisförmigen Blitzlampen, die um das Objektiv liegen? Und die man für Makroausleuchtung nimmt?
moinsen!
hoffe ich bin mit meiner frage hier richtig:
wollen das lowmidhigh-festival demnächst nutzen um "gescheite" fotos zu machen...nun ist aber seitens der fotografierenden der wunsch aufgekommen, dies mit einem ringblitz zu realisieren. knapp gesagt: ich hab keine ahnung. google sagt nur, dass die dinger scheisse teuer sind. deswegen die frage, wo man in fr sowas für 3 tage ausleihen könnte!?
cheers n thx für antwort!
Dass ihr euch noch nicht in diese Diskussion gestürzt habt! http://fudder.de/artikel/2011/02/18/traumberuf-fotograf/
Vielleicht hier mal anfragen ?
(Ich bin selbst kein Mitglied. Aber zumindest kann man dir hier vielleicht weiterhelfen...)
http://fotoamateure-teningen.de/index.html
Mal eine ganz praktische Frage: Weiß jemand, wo man in ein Labor kommt wenn man Vergrößerungen von Schwarzweiß machen will? Also wo man zum Beispiel Papier mitbringt und einen Obolus für Chemikalien stiftet? An irgend einem gemeinnützigen Ort? Oder in einem Verein, für vertretbaren Mitgliedsbeitrag?
Nun denn:
Angefangen mit "Agfa-Clack" 6 x 9 und natürlich Blitzbirnchen im zarten Alter von 15.
Erste SW-Laborversuche mit Omas Salatschüsseln und einem Kopierrahmen, bestückt jeweils mit Agfa-Lupex.
(Belichtungstechnik ? "Tür auf - 21 - 22 - 23 - Tür zu")
Richtig angesprungen, nachdem uns unser Studienrat im Internat ein SW-Labor mit Vergrösserer, Trockner mit Hochglanzfolie und allem drumherum eingerichtet hatte.
Na ja - dann der übliche Weg - über Isolette und diverse moderne Kleinbildkameras zur ersten Spiegelreflex, einer Praktika Super TL.
Dann verschiedene Marken probiert, aber letztlich bei Minolta hängengeblieben - inzwischen natürlich längst auch mit eigenem Labor.
Das ganze endete höchst dramatisch und defintiv für viele Jahre, als ich - behängt mit meiner gesamten Ausrüstung im Wert von damals immerhin ca. 1500 DM - auf einer Mole am Meer die aktuelle Stimmung "Fliegender Holländer" festhalten wollte. Beim Blick durch den Sucher dachte ich noch - zwei Sekunden bevor "es" dann passierte und eine Sekunde nachdem ich auf den Auslöser gedrückt hatte - "BOOOH, was für ein Bild !!!", bevor ich unverhofft mit Schwimmbewegungen beginnen musste, weil mich die meterhohe Welle (die völlig unvorhersehbar über Kreuz kam) ins Meer spülte.
Da ich den Film dann sofort in Süsswasser warf (und den Rest der Ausrüstung - soweit ich sie überhaupt noch umhängen hatte - in den Müll und fürderhin zutiefst beleidigt war und keine Kamera mehr anrührte) kann ich heute noch das "teuerste Foto meines Lebens" zeigen...
Mehr als ein Jahrzehnt später fragte mich meine damalige Freundin und heutige Ehefrau völlig ahnungslos "sie habe beim Ausräumen der Wohnung ihres verstorbenen Opas "so ein Paket" gefunden - ob ich damit etwas anfangen könne ?"
Ob ich ...? Und ob !!!
Mir kam eine Konica Autoreflex T entgegen (die zu Lehrlingszeiten schon meine - damals für mich unerschwingliche - Traumkamera war) - originalverpackt (!), unbenutzt, schon damals einige Jahrchen alt und mit längst ausgelaufenen Batterien (zum Glück nicht eingelegt!), dazu ein Hexanon 1,2/58 (!), ein Hexanon 1,8/85 und ein Satz Zwischenringe. Von dem Tag an ist es wieder "völlig mit mir durchgegangen", und keine Fotobörse war mehr vor mir sicher.
Inzwischen besitze ich längst dazu passend wieder neun Objektive und Brennweiten von 18 bis 400 mm (bis auf eines alles Original Hexanon), ein Balgengerät, noch eine Autoreflex T 3, eine FS 1, vier Metz-Blitzgeräte (2 x CT 45, externem Sensor dazu, 2 x BC 2040) und viel viel Kleinkram - z. T. auch selbstgebastelt wie drahtlose Auslöser usw.
Und meine bevorzugten Motive ? Nicht alltägliche Experimente aller Art.
Leider in der letzten Zeit wieder sehr zu kurz gekommen ...
Heyho zusammen!
Gute Idee mit der Analogiker-Gruppe. Wie wäre es mal mit ner kleinen Vorstellungs- bzw. Equipment-Runde?
Meinereiner ist meist ein recht treues Canon-Kind und fotografiert mit fast allem, was ein FD-Bajonett hat. Und wenn's mal in die Hosentasche passen muss auch mit ner Canonet oder einer Rollei 35.
Ansonsten finde ich panzerartig konsturierte und spartanisch ausgestattete Russen wie Zenith und Zorki noch ganz interessant.
Ab und an kommt mir auch ne Vivitar Plastik-Knipse unter - wenn schon Lomo dann richtig und nicht mit dem Apfeltelefon ;-)