Nato-Gipfel: In Straßburg eskaliert die Situation

Dana Hoffmann

Am zweiten Tag des Nato-Gipfels ist die Lage in Straßburg eskaliert: Mehrere Gebäude in der Stadt stehen in Flammen, die Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein.



So soll ein sechzigster Geburtstag eigentlich nicht aussehen: Brennende Häuser, demolierte Autos, Rauchwolken in den Straßen. Am zweiten Tag des Nato-Gipfels ist die Lage in Straßburg unübersichtlich. Das Ibis-Hotel ist inzwischen komplett ausgebrannt, über 5000 friedliche Demonstranten haben sich inzwischen zurück gezogen, zu groß ist die Gefahr, von Steinen getroffen zu werden oder in eine Wolke aus Tränengas zu geraten.


In Kehl ist die Lage hingegen entspannt. Hier demonstrieren rund 2000 Nato-Gegner friedlich, wenn auch neben massiver Polizeipräsenz. Die geplante Kundgebung am Fuße der Europabrücke in Straßburg konnte indes nicht stattfinden: Wegen Feuer und Randale auf der Brücke  wurde der Durchgang kurzfristig abgeriegelt.

 

Mehr dazu:

Die Badische Zeitung ist mit mehreren Reporten vor Ort und berichtet aktuell von den Ereignissen vor Ort:
  • Live-Ticker: Im Demonstrationszug, vor der Polizeisperre, im Pressezentrum - Die Informanten der Badischen Zeitung sind überall dabei
  • Video: Bürgerkriegsähnliche Zustände in Straßburg 
  • Fotos: Die Situation ist außer Kontrolle