Überfall auf Passage 46

Nachtmacher und Kommunalpolitiker stellen sich hinter Alex "Käptn" Hässler

fudder-Redaktion

In einer gemeinsamen Stellungnahme unterstützen Kulturleute und Kommunalpolitiker den Freiburger Veranstalter Alexander Hässler. Dieser war Mitte Dezember in der Passage 46 von einem Unbekannten attackiert worden.

"Mit Bestürzung haben wir über den Überfall auf Alexander Hässler während des Ahoii Clubs in der Passage 46 hören müssen." So beginnt die Stellungnahme, die seit etwa einer Woche auf Facebook kursiert. Unterschrieben und geteilt wurde sie von mehr als 30 Menschen aus dem Freiburger Nachtleben und der Kommunalpolitik: Die Interessengemeinschaft Subkultur ist unter anderem dabei, Konzertveranstalter Vaddi Concerts, die Bretterbude, das El.Pi, Jazzhaus und die MensaBar.




Mit dem Post sichern die Unterzeichner dem Party- und Konzertveranstalter Alexander Hässler Unterstützung und Solidarität zu. Auf politischer Seite sind bisher sieben Stadträte dabei: OB-Kandidatin Monika Stein sowie die Stadträte Sergio Schmidt (Junges Freiburg), Simon Waldenspuhl (Die Partei), Lukas Möhrchen (Junges Freiburg), Timothy Simms (Die Grünen), Atai Keller (Kulturliste) und Julia Söhne (SPD).

Der Solidaritäts-Post bezieht sich auf einen Vorfall, der sich in der Nacht auf Sonntag, 19. Dezember, in der Passage 46 abspielte: Alexander "Käptn" Hässler legte dort bei seiner regelmäßig stattfindenden Ahoii-Party auf, gegen 00.40 Uhr soll ein Unbekannter ihn zielstrebig attackiert und auch sein DJ-Equipment beschädigt haben.

Vorfall wurde zum Stadtgespräch

Alexander Hässler erstattete Anzeige gegen Unbekannt und die Polizei nahm die Ermittlungen auf. "Zum aktuellen Ermittlungsstand und möglichen Hinweisen kann die Polizei momentan noch keine Aussage treffen", so Pressesprecher Jerry Clarke.

Der Vorfall war in den vergangenen zwei Wochen schnell zum Stadtgespräch geworden, auch die Stadt Freiburg äußert sich dazu – allerdings nur in sehr allgemeinen Worten: "Die Stadtverwaltung verurteilt selbstverständlich jegliche Gewalt, zumal bei einer friedlichen Party, zu der die Menschen gehen, um zu feiern und zu tanzen", sagt Pressesprecherin Edith Lamersdorf.

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