Nach der Razzia: Was wird aus dem Liquid?

Nina Braun

Nach der Razzia in der Nacht zum 28. Juni wurde dem Liquid, laut Aussage der Stadt, endgültig die Konzession entzogen. Was aus dem Club wird, ist noch ungeklärt. Die polizeilichen Ermittlungsverfahren dauern indes an.



Laut Petra Zinthäfner,  Pressesprecherin der Stadt Freiburg, wurde die Betriebseinstellung des Clubs noch in der Nacht der Razzia mündlich angeordnet und am 1. Juli schriftlich bestätigt. Dies bedeute faktisch die Schließung des Clubs.


Wie jeder andere Interessent könne aber auch der bisherige Betreiber Angelo Fattobuono - von ihm gibt es zum Sachverhalt bisher noch keine Stellungnahme - nun einen Antrag auf Erlaubnis zur Führung einer Gaststätte stellen. Die Zukunft der Räumlichkeiten ist also absolut offen: "Was damit passiert, wissen wir noch nicht", so Zinthäfner.

Auch ob es für einen künftigen Club strengere Auflagen gebe, könne noch nicht gesagt werden. "Wenn ein Antrag eingeht, wird, wie immer, die Zuverlässigkeit der Person geprüft. Von dem Ergebnis hängt es dann ab, ob und welche weiteren Auflagen nötig sind." Die Entscheidung darüber liegt beim Amt für öffentliche Ordnung.

Derweil dauern nach der Razzia die Ermittlungen der Polizei noch an. "Neue Erkenntnisse gibt es bislang nicht", sagt Polizei-Pressesprecher Ulrich Brecht. "Die Verfahren laufen, es sind noch Vernehmungen zu führen." Der ein oder andere Gast, bei dem Drogen gefunden wurden, werde nun versuchen, sich zu entlasten. "Es wird also Folgeermittlungen und Folgevernehmungen geben. Bis diese abgeschlossen sind, dauert es aber noch mindestens vier Wochen."

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