MuVi-Preis 2008: Wählt das beste deutsche Musikvideo

Gina Kutkat

Im Rahmen der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen kann noch bis zum 1. Mai das beste deutsche Musikvideo gewählt werden. Die Kandidaten: Zwölf Musikvideos, die garantiert nicht im Nachmittagsprogramm von MTV laufen. Mit dabei sind unter anderem The Notwist, Sigur Rós, Stereo Total und Bonnie `Prince` Billy.



Noch nie waren fünf Minuten und zehn Sekunden so traurig: im Video zu Bonnie 'Prince' Billys Musik hat Regisseur Oliver Pietsch die traurigsten und tränenreichsten Filmszenen aller Zeiten aneinandergereiht. Stereo Total besingen einen Stricherjungen, der von Simone Gilges bei seiner Arbeit gefilmt wird, in "Tween My Lips" blasen sich die Glieder eines menschlichen Körpers wie  Luftballons auf und im The Notwist-Video "Where in This World" spielen August Diehl (Was nützt die Liebe in Gedanken) und Sandra Hüller (Requiem) die Hauptrollen.


Noch bis zum ersten Mai kann man die Videos ansehen und per Online-Voting seine Stimme abgeben. 12 Musikvideos aus 180 Bewerbungen gehen ins Rennen. Musikvideos werden seit 1999 bei den Internationalen Kurzfilmtagen mit dem MuVi-Preis prämiert, denn sie haben sich schon lange von der Funktion der reinen Werbefläche für den Künstler emanzipiert.

2001 riefen MTV und popkomm.de den MuVi-Publikumspreis ins Leben: den MuVi-Online-Award. Seit 2002 wird er zusammen mit Intro und wechselnden Kooperationspartnern präsentiert. Bewerbungen für den MuVi-Preis sind gültig, sofern die Regie oder die Produktion in Deutschland ansässig und das Musikstück auf einem käuflich erwerbbaren Tonträger vorliegt. Dem Regisseur des Gewinner-Videos winkt ein Preisgeld von 500 Euro.

Mehr dazu:

Alle Videos im MuVi-Online-Voting:
  • Michael Fakesch - DOT