Müllheimer Museum zeigt Plakate aus der Schweiz in den 50er-Jahren

BZ-Redaktion

In den 50er-Jahren entwickelten Schweizer Grafiker eine neue visuelle Sprache. Die von ihnen gestalteten Plakate wurden im In- und Ausland bekannt. Im Markgräfler Museum sind sie nun zu sehen.

Aktuell zeigt das Markgräfler Museum die Ausstellung "Plakat Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat". Die in den frühen 1950er Jahren von Schweizer Grafikern entwickelte neue visuelle Sprache wurde im In- und Ausland durch Plakate und graphische Arbeiten für Industrie, Tourismus und internationale Großbetriebe bekannt. Sie wird bis heute für ihre formale Disziplin bewundert. Die private Plakatsammlung, die Dieter Tschudin während sechzig Jahren aufgebaut hat, vermittelt in verdichteter Form ein Abbild des gesellschaftlichen Wandels in dieser Zeit. Heute umfasst die Sammlung mehrere hundert Plakate, vor allem aus der Schweiz. Im Müllheimer Museum, Wilhelmstraße 7, sind 40 der Werke bis zum 27. Mai ausgestellt. Eine Führung mit dem Sammler Dieter Tschudin findet am 11. Februar und 8. April jeweils um 15 Uhr statt. Eintritt: 3 Euro, Führung 4 Euro.

Was: Ausstellung "Plakat Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat"

Wann: 11. Februar und 8. April, 15 Uhr

Wo: Markgräfler Museum Müllheim, Wilhelmstraße 7