Mord in Auggen: Noch keine heiße Spur

Markus Hofmann

Nach dem Mord an einem 13-jährigen Mädchen in Auggen sind mehr als 500 Hinweise bei der Polizei eingegangen. Eine "heiße Spur" liegt der 60 Personen starken Sonderkommission Auggen der Kriminalpolizei allerdings nach eigenen Angaben noch nicht vor. Gegenwärtig werden unter anderem DNA-Spuren analysiert.

Deutlich mehr als 500 Hinweise gingen seit  dem Abend des 20. April bei der rund 60köpfigen Soko Auggen der Freiburger Kriminalpolizei ein. Die meisten Hinweise sind abgearbeitet, eine "heiße Spur" hat sich daraus bislang jedoch nicht entwickelt.


Auch die zahlreichen Hinweise (gut 30) auf den seit Mittwoch gesuchten blauen Pkw (womöglich ein VW Golf oder Renault Twingo) brachten die Ermittler nicht weiter. Alle Überprüfungen auf entsprechende Fahrzeuge und Nutzer bzw. Halter zeigen, dass diese nicht mit dem dringend gesuchten Fahrzeug, das am Morgen des Tattages wenige Meter von der Leichenfundstelle entfernt abgestellt war, in Verbindung gebracht werden können. Der maßgebliche Hinweis auf den blauen Wagen und seinen Benutzer liegt immer noch nicht vor. Dieser könnte die Ermittler entscheidend weiterbringen, da der Fahrzeugnutzer nach wie vor als wichtiger Zeuge in Betracht kommt.

Gut vorangekommen sind die Untersuchungen der Spezialisten des Rechtsmedizinischen Instituts der Universität Freiburg hinsichtlich möglicher DNA-Spuren. Ergebnisse erwarte die Polizei gegen Ende dieser Woche.