Montag: Science Jam – Eine Lesung für die Nerven und irgendwas mit Tanzen

Martin Jost

Der 3. Science Jam im Bernstein-Center verspricht: "Neuronomatopoesie – Eine Lesung für die Nerven". Der Luzerner Evariste Demandt bloggt als "uhlenflucht" und macht am Montag mit dem Publikum Gedanken hörbar.



Der Zürcher Autor Evariste Demandt will am Montag versuchen, Ergebnisse der Hirnforschung hörbar zu machen. Einerseits möchte er die „lyrische Seite“ von wissenschaftlichen Veröffentlichungen aufdecken. Und so „einen Rahmen schaffen, in dem man der deutschen Sprache einmal zuhört, als wäre sie Musik. Zum anderen lasse ich das Publikum Hirnaktivität hören.“


Weil Sprache eben nicht nur Worte, sondern auch Klang und Gestik ist, wird Evariste von der Freiburger Band Matou Noir und der Choreografin Monica Gillette unterstützt. „Es gibt am Montag mehrere Experimente zum Mitmachen und Mitsprechen.“

Die Bernstein-Werkstatt ist eher klein. Neben der siebenköpfigen Band, Gillette und Demandt ist also eng tanzen angesagt. Der Eintritt ist frei. Es lohnt sich erfahrungsgemäß, früh zu kommen.

Beim Science Jam jammen nicht nur Musiker miteinander, sondern Wortakrobaten, Schauspieler und Wissenschaftler mit dem Publikum. Die Veranstaltungsreihe des Freiburger Bernstein-Centers und des Exzellenzclusters „BrainLinks–BrainTools“ versucht die Auseinandersetzung mit Neurowissenschaft – und zum Beispiel Hirn-Maschinen-Schnittstellen, an denen auch in Freiburg geforscht wird.

Mehr dazu:

Was: Science Jam Nr. 3: Neuronomatopoesie. Eine Lesung für die Nerven
Wann: Montag, 2. Dezember 2013, 20 Uhr
Wo: Bernstein Werkstatt in der Hansastraße 9a, Freiburg-Herdern (GoogleMaps)
Eintritt: frei