Mitgliederstopp: Sport-Club schützt sich vor feindlicher Übernahme

Markus Hofmann

Der Sport-Club hat heute bekannt gegeben, dass in der laufenden Saison keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen werden. Diese Information ist deshalb brisant, weil eine Gruppe von Fans das Ziel verfolgt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung anzuberaumen, um das Ende der Finke-Ära und die Arbeit des Vorstands zur Diskussion zu stellen.

In einer Pressemitteilung des Sport-Clubs heißt es: Die Verantwortlichen haben beschlossen, "alle Anträge auf Mitgliedschaft in der laufenden Saison abzulehnen, um zu verhindern, dass von außen stehenden Nichtmitgliedern durch einen – möglicherweise auch nur vorübergehenden – ad hoc Eintritt punktuell Einfluss auf Vereinsbelange genommen wird." So gesehen ist der Mitgliederstopp des Sport-Clubs also als Schutz vor einer feindlichen Übernahme zu verstehen. Darüber hinaus geht es dem Präsidium auch darum, "eine Spaltung der Mitgliedschaft" zu verhindern.


In einem Schreiben an seine Mitglieder erläutert der SC diese Maßnahme und bezeichnet solch eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Trainerfrage als „inhaltlich ohne wirklichen Sinn“. Fair play des SC: Dem Schreiben beigefügt ist eine Aufforderung der Fangruppe an die SC-Mitglieder, diese außerordentliche Mitgliederversammlung zu beantragen. Gleichzeiti macht der SC aber klar: "Sowohl unsere Satzung wie auch die Vorgaben der DFL legen fest, dass die Entscheidung über den Trainer allein und ausschließlich eine Angelegenheit des geschäftsführenden Vorstands ist.

Update 10.4.: