Mit Sturmgewehr und Handgranate: Elf Franzosen haben bei Hartheim Krieg gespielt

fudder-Redaktion

Ein Hartheimer Bürger hörte Schüsse, als die Polizei auf dem Gelände des ehemaligen französischen Übungsdorfs eintraf, fand sie elf bewaffnete Franzosen. Doch die wollten nur spielen:



Schüsse hörte am Samstag, 7. März gegen 17 Uhr ein Bürger aus Hartheim auf dem Gelände des ehemaligen französischen Übungsdorfes bei Hartheim (Foto - von einer Militärübung 2013). Bei der Überprüfung durch die Polizei wurden elf französische Staatsbürger angetroffen. Diese trugen Tarnkleidung und führten mehrere Langwaffen, und andere Sturmgewehre mit sich.


Es stellte sich heraus, dass es sich überwiegend um Anschein-Waffen und Waffen ohne das notwendige Prüfzeichen handelte. Die elf Gewehre, sieben Pistolen, ein Revolver, drei Handgranaten und etliches Zubehör wurden zwecks waffenrechtlicher Prüfung sichergestellt. Die Franzosen hatten sich widerrechtlich Zugang zu dem Gelände verschafft, um dort ihrem Hobby – Kriegsspiele mit Soft-Air Waffen – nachzugehen.

Gegen sie wird jetzt eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und Hausfriedensbruch vorgelegt. Die Franzosen müssen mit einer empfindlichen Strafe und der endgültigen Einziehung der verbotenen Waffen durch die zuständige Behörde rechnen. Die weitere Bearbeitung hat der Polizeiposten Bad Krozingen übernommen.

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[Archivfoto: Alexander Huber]