Mister X in Freiburg: Agenten jagen durch die Stadt

Lorenz Bockisch

Im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Telekom kommt Scotland Yard, das beliebte Brettspiel aus den 80ern, nächste Woche auf Freiburgs Straßen. Mit GPS-fähigen Handys ausgestattet werden 20 Agenten versuchen, den flüchtigen Mister X zu schnappen. Und jeder, der Lust hat, kann sich als Agent bewerben und im Erfolgsfall ein Smartphone gewinnen.



Beim Brettspiel Scotland Yard jagten zwei bis fünf Agenten den verdeckten Mister X über den Londoner Stadtplan. Das Prinzip ist dasselbe, nur findet das Spiel jetzt draußen statt. Und, im Gegensatz zum Original in 2D, ausschließlich zu Fuß.


Am Mittwoch, 27. Oktober, beginnt das Spiel um 15 Uhr in der Mensa Rempartstraße. Insgesamt zwanzig Personen können mitmachen (Bewerbung siehe unten). Diese werden in Fünferteams aufgeteilt und bekommen die Smartphones (es werden die Modelle G2 Touch und HTC Desire verwendet) mit der entsprechenden Mister-X-App vom Veranstalter ausgeliehen. Wenn sich die Agenten abgesprochen und auf die Handys eingestellt haben, geht es los.

In den zwei Halbfinals treten je zwei der Teams gegeneinander an. Jedes Team muss seinen Mister X finden und stellen. Die Flüchtigen werden von zwei Promotern gemimt, die zwar sehr lauffit sind, allerdings nicht aus Freiburg stammen. Das Spiel dauert nur eine halbe Stunde und der Gejagte bekommt drei Minuten Vorsprung – dann ist er das erste Mal auf den Stadtkarten der Detektive zu sehen. Die Position der Fänger ist für alle auf dem Display der Handys zu sehen. Alle drei Minuten wird auch Mister X für einige Sekunden sichtbar.

Sobald Mister X zum ersten Mal auf dem Display erscheint, beginnt die Jagd. Die Detektive können nun mittels verschiedener Strategien versuchen, den Bösewicht so schnell wie möglich zu schnappen. Einige Gadgets kommen ihnen dabei zur Hilfe: So können sie, quasi als Old-School-Handy-App, in einer Telefonkonferenz ihr Vorgehen abstimmen. Oder sie verschaukeln Mister X, indem sie einen virtuellen Magneten einsetzen um seinen Stadtplan auf den Kopf zu drehen – auf diese Weise verliert der Gejagte womöglich die Übersicht. Oder ein Detektiv zündet eine virtuelle Nebelkerze, um seine Bewegungen zu verschleiern. Bemerkt ein Detektiv auf seiner Karte, dass Mister X ganz in der Nähe ist, sieht ihn aber zwischen all den Fußgängern nicht, ist der „Screamer“ die Waffe erster Wahl: Dieses Gadget bringt das Handy des Gejagten zum Kreischen.

Aber auch Mister X kann sich effektiv verteidigen: Mit einer Wanze kann er die Telefonkonferenzen der Detektive abhören. Setzt er sich eine Tarnkappe auf, ist er länger als drei Minuten unsichtbar und kann seinen Vorsprung ausbauen.

Spannung und verschiedenste Strategien sind also garantiert. Die Zuschauer in der Mensa haben auf einer Leinwand die Gelegenheit, die Bewegungen der Spieler zu verfolgen und mitzufiebern. Ebenso im Finale, wenn die zwei Siegerteams der Halbfinals sich erneut auf die Jagd nach Mister X machen. Jedem Mitglied des endgültigen Gewinnerteams winkt ein Smartphone Sony Ericsson Xperia X10 Mini Pro. Am Stand in der Mensa kann außerdem jeder, der vorbeikommt, das Spiel auch einmal ausprobieren und dabei weitere Preise gewinnen.

Entwickelt wurde das Spiel von der Uni Bonn in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und dem Spielehersteller Ravensburger. fudder ist in diesem Jahr der Kooperationspartner von Mister X Mobile und gibt allen Lesern und Usern die Möglichkeit, an der Jagd durch die Stadt teilzunehmen.

Verlosung

Bei fudder könnt Ihr einen Job als Agent/in für einen Tag ergattern. Wer mitspielen und gewinnen möchte, schickt eine E-Mail mit seinem Namen, Telefonnummer und dem Betreff "Mister X" an gewinnen@fudder.de. Einsendeschluss ist am Dienstag, 26.10.2010, 16 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner der "Jagdscheine" werden am selben Tag per E-Mail benachrichtigt. Viel Erfolg bei der Jagd!
  • Was? Agentenjagd "Mister X Mobile"
  • Wann? Mittwoch, 27.10.2010, ab 15 Uhr
  • Wo? Mensa Rempartstraße, bzw. die gesamte Innenstadt

Mehr dazu:

  [Bilder: T-Mobile]

Disclaimer: Die Jagd nach Mister X wird gesponsert durch die Deutsche Telekom AG.