Messerstecherei nach Marihuana-Konsum

Markus Hofmann

Messerstecherei in Freiburg-Haslach: Zwei junge Männer (18 und 20 Jahre) haben heute Nacht mit einem Unbekannten einen Joint geraucht, als dieser plötzlich ein Messer zückte und zustach. Der 18-Jährige schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

Die Polizei berichtet: Beinahe erstochen wurde ein 18-Jähriger am Freitagmorgen gegen 1.30 Uhr in einem Hinterhof eines Hauses in der Carl-Kistner-Straße im Stadtteil Haslach, nachdem er zusammen mit einem Unbekannten einen Joint geraucht hatte.


Der Unbekannte, der eine auffällige Lederjacke mit einem großen, so genannten Anarcho-A trug, war dem späteren Opfer und dessen Kumpel dort auf der Strasse begegnet. Auf die Frage der beiden, ob er ihnen eine Zigarette habe, bot er jedem einen Joint an, die man dann zusammen rauchte. Unvermittelt zog der Unbekannte ein Messer und stach nach lautstraken Vorwürfen, die beiden hätten zu viel geraucht, auf den 18-Jährigen und seinen 20-jährigen Begleiter ein. Der 18-Jährige musste sofort in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert werden. Es bestand akute Lebensgefahr. Sein 20-jähriger Begleiter wurde weniger schwer verletzt, musste aber ebenfalls ärztlich versorgt werden. Der Messerstecher verschwand nach der Attacke auf der Carl-Kistner-Straße in Richtung Eschholzstraße.

Täterbeschreibung: Der Verdächtige ist nach Darstellung der Polizei etwa 185 cm groß, muskulös, und ca. 40 Jahre alt. Er war komplett in schwarzes Leder gekleidet. Auf seiner Jacke war ein auffälliges A in einem Kreis zu sehen. Auffällig waren auch seine Springerstiefel und mehrere Ketten an der Kleidung. Die Polizei fahndet nach ihm und ist auf der Suche nach der Tatwaffe, einem vermutlich größeren Messer. Die Ermittler der Kriminalpolizei bitten dringend, einen evtl. Messerfund unverzüglich der Polizei zu melden. Es könnte die Tatwaffe sein.

Sachdienliche Hinweise bitte unter Telefon 0761/882-4884 oder an das so genannte anonyme Telefon 0761/41262 oder per e- Mail an Kripo.Freiburg@pdfr.bwl.de