Mensa-Umfrage: Wie findest du den Vegetariertag?

Sebastian Klaus

Steckrüben-Karottentopf, marokkanische Butternusskürbisse oder Gnocchi-Gemüse-Pfanne: Beim "Green Day" haben die Mensaköche heute in allen Freiburger Mensen ausschließlich vegetarische Gerichte angeboten. Schön für die Vegetarier, dumm für Fleischliebhaber. Wir haben uns in der Mensa Rempartstraße umgehört.



José Ramón Jernandez, 21 Jahre, studiert Philosophie:

"Ich bin seit eineinhalb Jahren Vegetarier, sowohl aus ethischen, als auch aus gesundheitlichen Gründen. Für mich ist der Green Day natürlich perfekt, da ich endlich einmal eine große Auswahl habe. Ein Green Day einmal pro Woche wäre super."




Otto Walther, 24 Jahre, studiert Archäologie:

"Ich esse sehr gerne Fleisch. Das gehört bei mir zu einer anständigen Mahlzeit dazu. Der Green Day stört mich, da ich keine Möglichkeit habe, Fleisch zu essen. Würde es nicht ausreichen, den Vegetariern an diesem Tag einfach nur ein bisschen mehr Auswahl zu lassen?"



Smaran Dayal, 22 Jahre, studiert Englisch und Deutsch:

"Es ist unethisch, Tiere zu töten, nur um sich zu ernähren. Das geht auch ohne Fleisch sehr gut. Den Green Day finde ich deshalb super, denn normalerweise hat man als Vegetarier keine Auswahl. Und das Bistro ist mir zu teuer. Ich bin Lacto-Vegetarier, das heißt, ich esse auch keine Eier."



José Medeiros, 23 Jahre, studiert Archäologie:

"Die Idee, den Vegetariern zu helfen, finde ich gut. Aber heute werden die Fleischesser benachteiligt. Das darf auch nicht sein. Man muss einen Ausgleich der Interessen finden. Ich möchte nicht, dass es diesen Tag öfter gibt. Aber mehr vegetarische Gerichte auf dem täglichen Speiseplan wären fair.

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