Meine Meinung: Warum Lukas Mörchen sich ein neues "Junges Freiburg" wünscht

Lukas Mörchen

2012 wurde die Jugendinitiative "Junges Freiburg" aufgelöst, Stadtrat Sebastian Müller verbleibt noch bis zur nächsten Kommunalwahl ihre Interessenvertretung im Gemeinderat. Damit Freiburger Jugendliche auch weiterhin mitentscheiden können, setzt sich Lukas Mörchen, Vorstand des Schülerrats in Freiburg, für eine Neugründung der Initiative ein. Er fordert: "Freiburg braucht wieder eine Liste Junges Freiburg!"



Ich sage: Freiburg braucht wieder eine Liste "Junges Freiburg"! Aktuell vertritt Stadtrat Sebastian Müller als einziger Kandidat von "Junges Freiburg" bis zu den Kommunalwahlen uns junge Freiburgerinnen und Freiburger im Gemeinderat. Dort hat sich seine Stimme bewährt, denn er hat in der Fraktion Junges Freiburg/Die Grünen das Thema Jugendbeteiligung stark vorangetrieben. Er war immer offen für Anliegen und hat sein Bestes gegeben, um unsere Interessen zu vertreten.


"Junges Freiburg" ist die einzige Vertretung junger Menschen im Gemeinderat. Es ist die einzige Möglichkeit, Entscheidungen aus unserer Perspektive zu beeinflussen und unsere Anliegen dort einzubringen.

Ein Schwerpunkt von "Junges Freiburg" wird auch in Zukunft die Jugendbeteiligung sein – damit ist es die einzige Liste, die diesem oft vernachlässigten Thema eine solche Priorität einräumt!
Doch wie fördert man die Beteiligung von Jugendlichen am besten? Ich denke, es ist wichtig sicherzustellen, dass man Jugendliche auch wirklich erreicht und nicht über ihre Köpfe hinweg entscheidet.

Dies geschieht am effizientesten in Zusammenarbeit mit den Schulen und Schülervertretungen. Die Kooperation zwischen "Junges Freiburg" und dem "Schülerrat Freiburg e.V.", Freiburgs Schülervertretung, verdeutlicht, wie stark "Junges Freiburg" diesen Aspekt verkörpert. Aber auch Jugendhäuser, Vereine oder Studierendenausschüsse könnten solche Kooperationspartner sein.

Mit jeder im Gemeinderat getroffenen Entscheidung wird unsere Zukunft gestaltet

Wichtig ist außerdem die Möglichkeit zur projektbezogenen Beteiligung; ein Paradebeispiel ist „Skatement“, eine Initiative jugendlicher Skater zum Bau eines neuen Skateplatzes. Es gibt darüber hinaus noch viele weitere Themen, von denen wir als junge Freiburgerinnen und Freiburger betroffen sind - denn mit jeder im Gemeinderat getroffenen Entscheidung wird unsere Zukunft gestaltet!

Wie kann es da sein, dass wir meistens nicht am Prozess beteiligt werden? „Junges Freiburg“ steht auch in dieser Hinsicht für eine gerechtere Verteilung des politischen Einflusses: unsere Meinung wird in den Gemeinderat getragen, wodurch wir an Entscheidungen beteiligt werden.

Bisher sind wir nur zu zweit. Sergio Schmidt von Skatement, der ebenfalls im Schülerrat ist, so wie ich selbst. Das möchten wir ändern: Wir werden am Donnerstag, den 12. Dezember, junge Freiburgerinnen und Freiburger ab 17 Uhr im Raum 32 im Haus der Jugend willkommen heißen. Dann werden alle Anwesenden darüber beraten, ob es 2014 wieder ein „Junges Freiburg“ geben soll und, wenn ja, mit welchen Kandidaten und Themen dies geschehen wird. Dadurch wollen wir sicherstellen, dass junge Menschen ihre Zukunft nicht passiv erleben, sondern aktiv mitgestalten dürfen. Gemeinsam müssen wir dafür die richtigen Bedingungen in Freiburg schaffen.

Deswegen: „Junges Freiburg“!

Zur Person



Lukas Mörchen
wurde 1995 in Freiburg geboren und macht 2014 sein Abitur am Kepler-Gymnasium Freiburg. Seit mehreren Jahren engagiert er sich für die Rechte seiner Mitschüler als Klassensprecher, Schülersprecher und inzwischen auch als Vorstand des Schülerrat Freiburg e.V. In seiner Freizeit beteiligt er sich auch in weiteren Jugendorganisationen, wie der katholischen Leiterrunde im Rieselfeld oder dem Landesschülerbeirat. Außerdem spielt er gerne Volleyball und Gitarre.

Mehr dazu:



Was
: Treffen zu "Junges Freiburg"
Wann: Donnerstag, 12. Dezember 2013, 17 Uhr
Wo: Haus der Jugend, Raum 32 [Foto 2: Michael Bamberger]