Medien und Strafjustiz: Wer beeinflusst wen?

Christian Deker

Hoher Besuch an der Uni Freiburg: Am Dienstag diskutiert Winfried Hassemer, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, mit der Gerichtsreporterin des SPIEGELS, Gisela Friedrichsen. Im Rahmen der "SPIEGEL-Gespräche – live in der Uni" geht es um das Thema "Verändern die Medien die Strafjustiz? – Beobachtungen von innen und von außen".

Winfried Hassemer ist Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts und Vorsitzender des Zweiten Senats. Er gilt als einer der profiliertesten Strafrechtler in Deutschland und beobachtet, dass sich in den letzten Jahren das Bild der Justiz und die in sie gesetzten Erwartungen verändert haben – zum Beispiel die Tendenz zur Ausgrenzung des Täters und das massiv gestiegene Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Sicherheit durch das Strafrecht.


In Freiburg wird er mit einer der bekanntesten Gerichtsreporterinnen – Gisela Friedrichsen vom SPIEGEL – auch darüber diskutieren, ob und wie weit die Medien an diesen Veränderungen Anteil haben. Die Gäste werden begrüßt von Prorektor Prof. Karl-Reinhard Volz.

"SPIEGEL-Gespräch – live in der Uni" ist eine neue Gesprächsreihe, die der SPIEGEL im April startete. An voraussichtlich 15 deutschen Universitäten diskutieren im Sommersemester 2007 SPIEGEL-Redakteure mit Politikern, Schriftstellern, Wissenschaftlern und Medienvertretern.

 

Mehr dazu:


Spiegel-Gespräch:
Website

Was: Spiegel-Gespräch - live in der Uni
Wann: Dienstag, 5.Juni 2007, 19:30 Uhr
Wo: Aula, KG I