MC Prisma bekennt sich in seinem neuen Video als Wiehreboy

Felix Klingel

Rap stammt aus dem Ghetto und passt in Freiburg vielleicht nach Weingarten oder Haslach? Quatsch, sagt der Freiburger MC Prisma und bekennt sich in seinem neuen Video – mit einer Prise Selbstironie - als Junge der Wiehre.

Musikalisch bleibt Prisma mit dem Song "Wiehreboy" seinem Weg treu, den er mit seinem 2017 erschienenen Album "Zwischen Depression und Größenwahn" eingeschlagen hat: Die Beats gehen eher in Richtung Trap, der Bass ballert und die Snares rascheln. Die Harmonien von Wiehreboy erinneren allerdings etwas zu sehr an eine Trap-Version von legendären Ice-Cube -Klassiker "It was a good Day"oder an Kendrick Lamars "Bitch dont kill my Vibe". Geht gut ins Ohr, hat man aber schon öfter gehört.




Zum etwas härteren Beat rappt Prisma als Gegenpart angenehm entspannt, der Flow sitzt. Gedreht wurde natürlich in der Wiehre-Hood: etwa am Wasserschlössle und vor dem Walter-Eucken-Gymnasium. Der Song ist eine erste Vorschau auf die EP "Vom Höllental ins Himmelreich", die im Frühjahr 2018 erscheinen soll.

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