Massive Auseinandersetzung in Großraumdisco

Carolin Buchheim

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 03:40 Uhr, wurde der Polizei eine größere Schlägerei bei beziehungsweise in einer Großdiscothek an der Zinkmattenstraße gemeldet. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei kam es in der Discothek zunächst zwischen zwei rivalisierenden Gruppen zu einem Streit, der in einer Massenschlägerei endete.

Bei dieser Auseinandersetzung erlitt eine Person eine stark blutende Schnittwunde am Kopf, die ihr vermutlich mit einer abgebrochenen Glasflasche beigebracht wurde. Der Verletzte begab sich selbständig zum Eingangsbereich der Diskothek und musste dort notärztlich versorgt werden. Der Täter konnte in der Diskothek festgenommen werden. Auch er benötigte, aufgrund der während der körperlichen Auseinandersetzung erlittenenen Blessuren, ärztliche Hilfe.


Die eintreffenden Polizeikräfte wurden laut Angaben der Polizei von einer circa 15 bis 20 Mann starken Personengruppe provoziert, beleidigt und in einem Fall verbal mit dem Tode bedroht. Dieser Täter wurde festgenommen und leistete hierbei erheblichen Widerstand. Eine weitere Person, die versuchte, die Festnahme zu verhindern, wurde ebenfalls festgenommen.

Da es organisatorisch nicht möglich war, die beiden Kontrahenten der Auseinandersetzung in der Discothek in verschiedenen Krankenhäusern zu behandeln, musste auch am Klinikum polizeiliche Präsenz gezeigt werden. Hier erschienen mehrere Personen der rivalisierenden Gruppen. Um weitere Störungen zu verhindern, wurden Platzverweise ausgesprochen. Eine uneinsichtige männliche Person wurde kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Die Gründe der gefährlichen Körperverletzung mit anschließenden tumultartigen Szenen vor der Discothek liegen laut Angaben der Polizei noch völlig im Dunkeln. Um der Lage vor Ort Herr zu werden, waren starke Polizeikräfte erforderlich. Mit Unterstützung der Bundespolizei waren über 30 Beamtinnen und Beamte im Einsatz. Bereits am vergangenen Wochenende war es in der Löwenstraße (Innenstadt) zu einerMassenschlägerei gekommen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch den Polizeiposten Freiburg-Zähringen geführt. Polizeibeamte wurden nicht verletzt.