Masern: Zutrittsverbot an der Max-Weber-Schule

Carolin Buchheim

Ab Montag gilt an der Max-Weber-Schule ein Zutrittsverbot für Lehrer, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 2, die nicht gegen Masern geimpft sind oder nachweisen können, dass sie eine Maserninfektion überstanden haben. Der Grund: Ein an Masern erkrankter und infektiöser Schüler besuchte noch bis vergangenen Mittwoch den Unterricht.

Das Gesundheitsamt hat heute das städtische Amt für öffentliche Ordnung darüber informiert, dass im wirtschaftsgymnasialen
Zweig
der Max-Weber-Schule im Stühlinger eine Erkrankung an Masern aufgetreten ist, die am 28. April dem Gesundheitsamt gemeldet wurde.


Das Gesundheitsamt nimmt an, dass der betroffene Schüler, der die Jahrgangsstufe 2 (Klasse 13) besucht, ab dem 21. April infektiös war und noch bis zum 23. April am Unterricht teilnahm.

Da die Jahrgangstufe 2 in einem gesonderten
Gebäudeteil der Max-Weber-Schule unterrichtet wird und die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 1 (Klasse 12) im fraglichen Zeitraum an einer Klassenreise teilnahmen, kann das Infektionsrisiko auf die Jahrgangstufe 2 eingegrenzt werden.

Die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schülerinnen und Schüler der Max-Weber-Schule, Jahrgangstufe 2, wurden heute mündlich und werden morgen schriftlich von der Schulleitung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt darüber informiert, dass zur Minimierung des Infektionsrisikos alle Schülerinnen und Schüler sowie alle anderen dort arbeitenden Personen, die nach dem 1. Januar 1973 geboren worden sind und die keinen Masernimpfschutz oder eine überstandene Erkrankung nachweisen können, das Gebäude der Max-Weber-Schule zwischen dem 5. Mai bis einschließlich 12. Mai nicht betreten dürfen. Am Freitag, dem 2. Mai, ist keine Schule.

An der Staudingerschule in Haslach galt wegen einer Maserninfektion bis gestern ein Zutrittverbot für Schülerinnen, Schüler und Mitarbeiter mit ungeklärtem Immunstatus.

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