Masern: Weiterhin Zutrittsverbot an der Staudingerschule

Carolin Buchheim

Das Zutrittsverbot wegen Masern an der Staudingerschule ist bis zum 28. April verlängert worden. Zehn weitere Fälle von Masernerkrankungen sind an der Schule aufgetreten. Die Einlasskontrollen an den Türen und die Prüfung der Immunität werden weiterhin durchgeführt.

Das Amt für öffentliche Ordnung hat angeordnet, dass Schülerinnen und Schüler sowie alle anderen dort arbeitenden Personen, die nach dem 1. Januar 1973 geboren worden sind, und die keinen Masernimpfschutz oder eine überstandene Erkrankung nachweisen können, das Gebäude der Staudinger-Gesamtschule nicht betreten dürfen.


Ursprünglich sollte das Zutrittsverbot morgen, am Mittwoch, den 23. April, auslaufen. Die kurzfristige Verlängerung begründet das Gesundheitsamt vor allem damit, dass eine der zehn erkrankten Personen bereits ab dem 8. April infektiös war, das heißt andere Personen angesteckt haben kann.

Weil die Schule erst am 10. April aufgrund des ersten Masernfalles geschlossen worden war (fudder berichtete) und danach Einlasskontrollen eingerichtet wurden, besteht weiterhin ein Infektionsrisiko in der gesamten Schule, eine Eingrenzung auf den Klassenverband ist nicht möglich.

Die Stadt sieht die Anordnung des Zutrittsverbot für Personen ohne Impfschutz und ohne überstandene Maserninfektion sowohl als geeginet als auch als verhältnismäßig an, um die weitere  Verbreitung der meldepflichtigen Infektionskrankheit zu verhindern.

Durch das Verbot, das ausschließlich nicht geimpfte und kranke Schüler den Zutritt zur Schule verwehrt, könne eine Schließung der gesamten Schule vermieden werden, teilt die Stadt in einer Pressemittelung mit. "Ohne die Kontrollen besteht die Gefahr,dass weitere Ansteckungen innerhalb der Inkubationszeit erfolgen und eine Massenerkrankung ausgelöst wird", heißt es weiter.

Weitere Informationen gibt das Gesundheitsamt unter der Rufnummer 0761 / 2187 3200.

Mehr dazu:

fudder.de: Masern -Staundingerschule schließt morgen