Waldkirch

Marihuana: Polizei fasst Großdealer – Hintergrund zu filmreifer Festnahme im Stühlinger

BZ-Redaktion, Uwe Mauch & aktualisiert um 19.19 Uhr

2,5 Kilogramm Marihuana und mehrere tausend Euro Bargeld aus Drogengeschäften: Das ist der Fund von Ermittlern, die nach einer Hausdurchsuchung bei Waldkirch drei Dealer festgenommen haben. Zwei Hintermänner waren in Freiburg in einer filmreifen Aktion durch das MEK festgenommen worden.

Die Kriminalpolizei Emmendingen führt seit Juli 2016 ein Ermittlungsverfahren gegen einen 33-jährigen Mann aus einer Waldkircher Umlandgemeinde. Er steht im Verdacht, aus seiner Wohnung heraus Marihuana zu verkaufen. Die Ermittlungen führten zu seinen beiden Freiburger Hintermännern, die am Nachmittag des vergangenen Montags durch Beamte eines Mobilen Einsatzkommandos mit vorgehaltener Waffe im Freiburger Stadtteil Stühlinger festgenommen werden konnten. Bei den Männern im Alter von 23 und 29 Jahren sowie beim Beschuldigten beschlagnahmte die Polizei 2,5 kg Marihuana und mehrere Tausend Euro Bargeld, die nach Einschätzung der Ermittler zum Kauf des Rauschgiftes bestimmt waren.


Haftbefehl gegen die drei Verdächtigen

Bei den Wohnungsdurchsuchungen fand die Polizei nochmals abgepackte Kleinmengen Marihuana sowie Bargeld, welches vermutlich aus den Drogengeschäften stammt.

Am Dienstag hat das Amtsgericht Freiburg gegen alle drei Personen Haftbefehl wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen erlassen.

Die Männer sind der Polizei bekannt, das Duo aus Freiburg wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Dealer aus Waldkirch ist Deutscher und 34 Jahre alt. Sein Hintermann ist laut Polizei ein 29-jähriger Kurde, der am Montagabend aus dem Auto geholt und festgenommen wurde. Zuvor war dessen Hintermann ausgestiegen, ein 22-jähriger Deutscher, was den schnellen Zugriff der Polizei und somit die filmreife Verhaftung auslöste.

Gedealt hatte das Trio laut Polizei vor allem in Waldkirch und Umgebung. Über weitere Hintermänner ist nichts bekannt. Über die Herkunft der Drogen kann die Polizei noch nichts sagen.

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