Mares mit Hattrick in sechs Minuten

Dirk Philippi

"Als das wichtigste Heimspiel", überzeichnete Peter Salmik, der neue Wölfe-Trainer, den 7:3-Sieg über den abgeschlagenen Tabellenletzten TEV Miesbach. Vor 1200 Zuschauern brachte Peter Mares sein Team nach einem schnellen 0:1-Rückstand innerhalb von 6 Minuten und 14 Sekunden mit einem Blitz-Hattrick auf die verdiente Siegerstraße.



Was viele Fans trotz des Sieges sauer machte: Irgendwie scheinen nach der Entlassung von Sergej Svetlov doch einige Spieler - sagen wir vorsichtig - bewegungsfreudiger zu sein als zuvor. Patrick Vozar ist genesen, Peter Mares voller Tatendrang, Turo Virta spielt trotz schmerzhafter Bauchverletzung und Jeff White schießt wieder Tore. Eine Reaktion auf Salmiks Motivationskünste oder doch das Ergebnis einer provozierten Trainerdemission? Für die Fans an der Ensisheimerstraße von beidem etwas. Gegen Miesbach jedenfalls hätte so oder so auch weniger gereicht.

Einige schöne Spielzüge genügten gegen eine doch arg limitierte Truppe aus Oberbayern, um letztlich einen sicheren 7:3-Pflichtsieg einzufahren, das Selbstvertrauen zu stärken und somit in Ruhe an den geplanten Umstellungen weiterarbeiten zu können. Der Wille und die Kraft scheinen zwar zurückgekehrt, doch vor allen Dingen die Defensive und der Spielaufbau sind noch gehörig verbesserungswürdig.

Spiel in drei Worten:

Rumpelig aber bemüht

Beste Spieler:
  • Peter Mares
  • Josef Kottmair
  • Jeff White
  • Antti Karhula
Zitat des Spiels:

"Ich hab da angerufen" (Ex-Wolf Philip Rießle auf die Frage wie er in Miesbach landete)

Audio-Mitschnitt der Pressekonferenz: