Mann schlägt EHC-Topspieler Niko Linsenmaier auf der Mess' krankenhausreif

Oliver Huber

Das Team des EHC Freiburg macht einen Ausflug auf die Freiburger Mess’. Dort wird Niko Linsenmaier brutal zusammengeschlagen. Nun liegt der Topspieler der Wölfe mit einem Schädelbasisbruch im Krankenhaus. Das hat der Verein am Dienstagvormittag gemeldet.

Hiobsbotschaft für den EHC Freiburg: Topspieler Niko Linsenmaier ist Opfer einer Gewalttat geworden. Er werden dem DEL2-Aufsteiger auf unbestimmte Zeit fehlen, so der Verein.


Der Zwischenfall spielte sich am Montagabend in Freiburg auf dem Badischen Oktoberfest auf der Freiburger Mess’ ab, die die Breisgauer Zweitligamannschaft als gemeinsame Team-Unternehmung besucht hatte.

Den Angaben des Vereins zufolge wurde Niko Linsenmaier von einem anderen Festbesucher hinterrücks niedergeschlagen und ging zu Boden. Der Schlag beziehungsweise der Aufprall waren so stark, dass Niko Linsenmaier eine schwere Kopfverletzung davontrug. Seither liege der Stürmer - in stabilem Zustand - in einem Freiburger Krankenhaus. Eine Prognose über ein Comeback auf dem Eis lässt sich momentan noch nicht geben, schreibt der EHC. Im Mittelpunkt stehe zunächst die vollständige Genesung des 22-Jährigen.

Der Täter wurde Augenzeugen zufolge festgenommen. Zum Stand der strafrechtlichen Ermittlungen kann und will der EHC Freiburg keine Auskunft geben, behält sich aber zivilrechtliche Schritte vor. Einen Eishockey-Bezug habe die Tat nicht.

"Wir sind alle sehr geschockt und denken aktuell einzig an die Genesung von Niko. Der Sport rückt in einer solchen Situation in der Hintergrund", sagt der zweite Vorsitzende des EHC Freiburg, Marc Esslinger. Die weiteren Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Auch liegen derzeit noch keine Informationen über den mutmaßlichen Täter vor.

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[Bild: Patrick Seeger]