Man könnte es Spiel nennen

Carolin Buchheim

"Game, game, game and again game" ist ein Spiel, oder irgendwie sowas in der Art. Vielleicht ist es auch Kunst. Oder ein kurzer Blick hinter die Pforten der Wahrnehmung. Vielleicht ist aber auch nur ein Radiohead-Booklet zum Leben erwacht. Es ist auf jeden Fall eins: Sehr sehr seltsam.



Hinter Game, game, game and again game steckt ein Typ names Jason Nelson, der das Ganze selbst als "digitales Gedicht/ Spiel / Kunst-Hybrid" definiert.


Man muss eine kleine rotschwarze Kugel durch diverse Level bewegen, irgendwelche Gegenstände einsammeln (zumeist handgezeichnete Spritzen und Raketen), bösen Giftwolken ausweichen und irgendetwas machen, das man nie genau gesagt bekommt.



Der Score wird derweil mit rotierenden Pfeilen dargestellt, es gibt bizarre Mini-Filme zum Angucken zwischendurch, und wenn man aus Versehen die kleine rotschwarze Kugel irgendwo hinunter wirft und man sein Leben verliert, dann singt eine körperlose Stimme "Come on and meet your maker".

Sehr, sehr seltsam. Und irgendwie genau deswegen auch sehr, sehr toll.




Achtung:
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Mehr dazu:


Game, game, game and again Game:
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