Malik: Ich bin HipHops Hundesohn

Philipp Aubreville

Der Freiburger Rapper Malik veröffentlicht heute sein Debüt "Gerecht Gerächt". Es ist eine wütende Abrechnung geworden. Wohl auch deshalb, weil Malik wegen seiner Behinderung von einem großen Musikkonzern abgelehnt wurde. Mit Philip hat sich Malik lang unterhalten. Am Ende versteht man, warum der "Kanake" zu solch drastischen Mitteln greift.



Malik, wer ist für dich ein echter Gangster?

Ein „G“ ist für mich jemand, der nicht nur am Rande der Illegalität, sondern in der Illegalität tätig ist und damit sein Geld macht.

Würdest du dich als Gangsta-Rapper bezeichnen?

Auf gar keinen Fall. Zwar benutze ich Kraftausdrücke und eine sehr direkte, aggressive Sprache. Das resultiert aber aus dem, was ich in zehn Jahre Rap erfahren habe; daraus, wie die Leute mit mir umgegangen sind. Wenn ich ein Gangsta wäre, würde ich das nicht an die große Glocke hängen. Denn sonst hätte ich irgendwann Besuch von der Polizei und dann wäre mein Geschäft, denke ich, mal echt im Arsch.

Auf so „Möchtegern“ hab ich auch echt keinen Bock. Du wirst nie in meinen Texten hören, dass ich selber irgendwie Koks vertickt habe und solche Sachen. Kann natürlich sein, dass ich davon erzähle, weil es natürlich 'ne Menge Leute gibt in meinem Umkreis, die damit Kies machen.

Du disst dich auf deinem Album („Gercht Gerächt“, erscheint heute) einmal quer durch die deutsche HipHop-Landschaft: Von Bushido und Fler bis hin zu Freundeskreis und den Fantastischen Vier. Wo lokalisierst du dich selbst in dieser Szene?

Ich bin HipHops Hundesohn. In keinem Lager bin ich daheim und das will ich auch gar nicht sein. 20 Prozent der Menschen, die auf der Platte gedisst werden, kriegen es aus einem tiefen Gefühl der Antipathie ab. Die rappen halt scheiße, stehen für Scheißdinge. Das sind keine Rapper, sondern irgendwelche Popstar-Idioten, die einen auf „real“ machen. Kann ich überhaupt nicht ausstehen.

Und dann gibt’s die anderen 80 Prozent auf der Platte, zu denen gehören eben so Trottel wie Freundeskreis, die haben mich persönlich abgefuckt. Durch beschissenes Verhalten, mit dem man nicht mal den letzten Straßenköter behandeln würde. So kam es zu diesem Urknall auf der Scheibe.

Zu Patrice und Xavier Naidoo pflegst du ein gutes Verhältnis. Trotzdem ist von diesen Hiphop-Promis niemand auf der Platte vertreten. Warum?

Ich habe schon eine Nummer mit Xavier. Erstens wäre es in keiner Weise gerechtfertigt gewesen, den Song auf diese Platte zu nehmen. Das würde dem Song an sich Respekt frönen und das würden so wenige Leute mitkriegen. Zweitens kam diese Platte als eine Art Reflex.

Ich habe irgendwann rot gesehen und mir gesagt: Entweder explodiere ich jetzt mit der ganzen Wut, dem ganzen Hass in mir oder ich muss es irgendwie rauslassen als Ventil. Deshalb habe ich wirklich meine Seele aufs Papier gebracht. Da wäre es absolut unpassend gewesen, andere Leute mit hineinzuziehen.

Was hat ein Naidoo mit einem Freundeskreis-Diss zu tun? Was ein Patrice mit einem Bushido-Diss? Nix, Null, Nada. Deshalb hab ich keine anderen Rapper auf der Platte gefeautered.



In deinem Song „Sie folgen mir“ rappst du „Was bin ich ein Möchtegern-Gangsta im Rollstuhl?!“ Wirst du mit Leuten konfrontiert, die sagen: “Ein echter Rapper kann nicht im Rollstuhl sitzen“?

Von morgens bis abends. Ich war zum Beispiel mal bei Sony BMG, also bei den Leuten, die vorgeben, die große Traumfabrik zu sein.

Da hatte ein A&R von meiner Zusammenarbeit mit Patrice, dem Reggaesänger und mit Xavier Naidoo gehört und hat mich dann ad hoc zu einem Gespräch nach Bochum eingeladen. Dort ist das Label ansässig. Ich bin also extra nach Bochum gefahren. Da hörte sich dieser Typ die Sachen an, auch Teile dieser LP und die Naidoo-Songs auch, und dann meinte er: „Ja, Hammerzeug, Hammerzeug. Aber kann ich nicht machen.“

Daraufhin fragte ich ihn: „Wieso? Wenn das Hammerzeug ist, dann musst du es doch eigentlich machen!“ Und er meinte, dass der neue HipHop-Geschäftsführer von Sony BMG ihn gefragt habe, warum er sich überhaupt mit mir trifft, einen Rollstuhlfahrer würde man sowieso nicht unter Vertrag nehmen.

Wenn du so etwas mehrmals hörst, dann platzt dir halt irgendwann der Kragen. Ich wollte eigentlich nicht so ein Album machen. Aber du wirst eben manchmal im Leben zu Sachen gezwungen, zu denen du eigentlich keine Lust hast. Ich musste das machen.

Glaubst du, dass die Sony BMGs ihre damalige Entscheidung bereuen?

Glaub ich nicht. Ich hatte ja schon ein, zwei Angebote. Aber immer mit der Auflage, gewisse Freiheiten in Image und Marketing zu gewähren. Aber so was mach ich nicht. Entweder werde ich wegen meines Könnens, wegen meines Songwritings, wegen meiner Rapmöglichkeiten respektiert oder eben nicht. Ich hab keinen Bock darauf, dass Leute sagen: „Komm, wir geben ihm mal Respekt, weil er ein Krüppel ist“!



In „Gerecht gerächt“ rappst du: „Ich habe nichts zu verlieren, nicht einmal meinen Körper. Heute wird ein Krüppel endlich zum Mörder, eure Stunde hat geschlagen, ich werde im Blut baden, Kanaken schlagen meinen Namen in euren Magen.“ Ist das als direkte Reaktion zu verstehen auf den Vorgang, den du gerade beschrieben hast?

Genau. Jugendsprache ist nun mal nicht sehr blumig ist, sondern sehr überspitzt. Wenn ich sage: „Heute wird ein Krüppel endlich zum Mörder“, dann sage ich damit nichts anderes aus, als: „Endlich bin ich dafür verantwortlich, diese Platte gemacht zu haben und endlich wird diese Platte zur Vernichtung mancher Karrieren führen.“

Gewalt als Metapher.

Exakt. Wenn ich sage: „Ich polier dir die Fresse“, dann geht das doch gar nicht. Wie soll ich denn bitte einem 1,90 Meter großen, anderen Rapper die Fresse polieren?

In „Sie folgen mir“ rappst du: „Meine Leute erledigen dich, willkommen im Rollstuhl“. Deine Homies erledigen das also für dich?

Es gibt Grenzen. Wenn jemand zu mir sagt: „Alter, dein Style ist schwul!“, dann ist das eine sachliche Auseinandersetzung. Wenn jemand sagt: „Was willst'n du? Du bist doch ein oller Krüppel, was rappst du überhaupt?“, dann ist das im Grunde auch eine sachliche Auseinandersetzung. Ich kann schließlich nicht zart besaitet ins Rap-Business gehen. Das verträgt sich nicht. Alle Menschen in der Öffentlichkeit haben dieses Problem, das ist nicht das Ding.

Aber wenn es gegen die Familie geht oder wenn es rassistisch wird, wenn es auf unterstem Niveau stattfindet bis hin zur Drohung von physischer Gewalt, dann muss ich eben sagen, dass meine Homies kommen.

Schon passiert?

Als ich auf dem Gymnasium war, haben wir irgendwann mal den Nationalsozialismus durchgenommen. Da erzählte dann unser Lehrer, dass Andersgläubige, Behinderte, Ausländer und Juden vergast wurden, und dann meinte so ein Blondschopf aus unserer Klasse so richtig laut mitten in der Stunde: „Super! Dann hätten die Malik ja gleich zweimal vergast!“

Daraufhin hab ich mich umgedreht, hab ihn angeguckt und gesagt: „Ganz im Ernst, die Hofpause wirst du nicht überleben!“ Faschismus und Rassismus sind für mich die Geißel der Menschheit. Wenn du dir ein Stück von deinem Arm aufschlägst, was kommt daraus? Rotes Blut! Jeder Mensch, der auf dieser Welt sein Dasein fristet, hat rotes Blut in den Adern.

Alle sind gleich! Ich bin raus aus dem Klassenzimmer, hab den Homies Bescheid gegeben und die haben das Ding in die Hand genommen. In der Hofpause gab es einen Satz heiße Ohren.



Bist du selbst schon Opfer gewesen?

Nein. Aber das liegt daran, dass tagsüber sowieso nichts passiert. Ansonsten bin ich fast immer abgeschirmt. Nachts und in anderen Städten bin ich meist mit zwei, drei Leuten unterwegs. Ich glaube, die Schwelle, mir körperlich etwas anzutun, ist sehr hoch.

Die Schwelle zum Sexismus ist in einem deiner Texte dagegen eher niedrig: „Mein Flow fickt dich tief wie mein Schwanz hammerhart, direkt in den Schlund, direkt wie beim Bund.“

Damit will ich zunächst einmal nicht mehr sagen als: „Mein Flow macht dich platt! Bumst dich.“ Das ist das eine. Das andere ist einfach eine Anspielung. Als ich den Text geschrieben hab, waren gerade diese Sexualskandale bei der Bundeswehr. Daher die Metapher. Das ist immer auch ein bisschen unter aktuellen Gesichtspunkten zu sehen.

Klar können manche Text auch sexistisch verstanden werden. HipHop-Girls sehen das allerdings entspannter als normale Leute, wenn ich zwischen einer Lady und einer Ho differenziere.

An anderer Stelle rappst du: „Radikal links sein ist ein Muss“. Inwiefern ist dein Rap politisch?

Er ist absolut links. Kanaken-links! Das heißt: Er ist antifaschistisch. Rassistisch gegen Rassisten sozusagen. Da kommen wirklich Gewaltphantasien hoch.

In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Freiburg als idyllische Studentenstadt mit gutem Wetter. Wirklichkeit oder Zerrbild?

Es wäre vermessen zu behaupten, Freiburg habe die krassesten Ghettos. Die hat es nämlich nicht. Es gibt aber auch in Freiburg eine Menge sozial benachteiligter Menschen, die aufgrund komischer Siedlungspolitik in eine Ecke gepfercht werden. Ich bin mit vier Jahren nach Freiburg gekommen und hab dann erstmal so fünf, sechs Jahre in Zähringen gewohnt, in der Kehler Straße. Da wars noch relativ okay. Nette Leute, viele Omis.

Dann mussten wir aber aus der Wohnung raus, weil mein Schwester und mein Bruder zur Welt kamen. Es wurde zu eng. Sozialwohnung war angesagt. Direkt in Weingarten, in der Bugginger Straße, 200 Meter vom Zigeunerplatz entfernt. Ich war damals elf. Das hat natürlich einen prägenden Eindruck gemacht. Auf einmal hast du diese Riesenhäuser, Verelendung, gehst morgens zur Schule und siehst vor der Haustür vier so Langbärte, die um acht Uhr morgens ihr erstes Bier köpfen.

Da wehte schon ein anderer Wind. Mir ist nie was passiert, ich wurde halt ziemlich gut von den Zigeunern angenommen, das sind ja alles meine Freunde. Ich mag die bis heute. Andere wurden abgezogen. Es gab Schlägereien, Diebstahl und Drogen. Nicht nur Alkohol. Es wurde gekifft, als gäbe es kein Morgen, es wurden Pillen geschmissen und es gab eine Menge Gewalt. Das war Alltag. Ich war da zwar nicht drin, aber ich hab da gelebt. Acht, neun Jahre lang.

Das war in der Pubertät, während des Erwachsenwerdens. Und wenn mir da jemand erzählen will, dass das nicht prägt, auch nicht vom Sound her, der hat doch keine Ahnung.



Du betreibst unter dem Namen „Kanak Starrs“ ein eigenes Label. Warum hast du diesen Namen gewählt? Wer sind überhaupt „die Kanaken“?

Es war mir wichtig, Identifikation zu schaffen. Das Problem ist: Wenn du hier bist, kannst du so reines Deutsch sprechen wie du willst, am Ende wirst du immer gefragt: Wo kommst du eigentlich her? Oder, noch krasser: „Und? Mal wieder Bock, in dein Heimatland zu gehen?“ Da sag ich: „Alter, was ist denn das für ein Spruch? Ich kenn nur das hier, ich kenn sonst nichts!“

Gleichzeitig wirst du in der Heimat deiner Eltern als Europäer gesehen und weder wahr- noch ernstgenommen. Komische Nummer. Mir ist das selber passiert. Viele Leute der zweiten und dritten Einwanderer-Generation fühlen so.

Weil wir in den 1970ern als Kanaken beschimpft wurden, habe ich den Namen gewählt. Das Wort stammt ja aus dem Polynesischen und heißt „Mensch“. Schwachsinnige Glatzen haben das adaptiert und als vermeintliches Schimpfwort genutzt.

Ich wollte das aber erst recht benutzen um zu zeigen, dass wir uns auch selber Kanaken nennen können.

Ein bisschen wie mit „Nigger“ als schwarzes Slangwort in den USA?

Genau, so ein bisschen. Für die eigene Identität eben. Ich war ja der Anfang von der ganzen Bewegung. Das ist ja mittlerweile übers ganze Land geschwappt. Zu Beginn haben mich alle Leute noch komisch angeguckt a là „Nee, lass mal, Mann!“. Türken und Araber haben sich damals lieber „Nigger“ genannt als Kanake. Sehr zum Ärger der Schwarzen natürlich, denn die nennen sich nicht einmal selbst gern gegenseitig „Nigger“.

Wenn dann noch ein Araber sagt „Ey, Nigger, was'n los“ oder „Ich bin Nigger“, dann kriegen die die Krise. Aber mittlerweile sind wir auf nem guten Level. Es gibt immer mehr Türken, Marokkaner und Araber, die sagen: „Ich bin Kanake“. Anscheinend ist das jetzt auch in der Rap-Szene angekommen.

Welche Ziele verfolgst du als Rapper und Labelchef?

Die langfristige Etablierung des Freiburger Raps in der deutschen Musiklandschaft. Ich will länger im Business bleiben, mit der Zeit andere Geschäftszweige erschließen. Am Ende möchte ich als Geschäftsmann dastehen.

Du gehst momentan noch arbeiten und kannst von deiner Musik folglich noch nicht leben.

Welcher Musiker träumt nicht davon, irgendwann mal von seiner Musik leben zu können? Realistisch ist das in der heutigen Zeit nicht, da muss man zu viele Kompromisse machen, um dort zu landen.

Wichtig ist für mich vor allem, dass man sich da draußen nicht beklagt, warum Freiburg musikalisch nicht den großen Wurf landet, wenn auf der anderen Seite dann aber Freiburger auch nicht die Platten kaufen.

Diese Woche erscheint mein Album. Wenn jetzt 600 Freiburger die Platte in der Woche nach der Veröffentlichung kaufen, landet Freiburg in den Charts. Es liegt in der Verantwortung der Leute. Man kann nicht verlangen, erstklassig in der Musik zu werden und dann die Platten nicht kaufen. Ich habe einen fünfstelligen Kredit aufgenommen und relativ kurze Nächte zur Zeit.

Ich mache das aus tiefstem Vertrauen in meine Stadt, in meine Regio, in Südbaden und in die Ortenau. Ich bin der Überzeugung, dass das den Menschen hier fehlt. Die brauchen einen Rap-Act, der uns deutschlandweit repräsentiert.

Was müsste ein Freiburger Rapper drauf haben, damit du ihn unter Vertrag nimmst?

Die Persönlichkeit ist sehr wichtig. Er muss etwas vermitteln können. Kaufen ihm die Leute die Sachen ab, die er rappt? Ist er glaubhaft?

Entscheidend sind natürlich auch seine Fähigkeiten; ob er rappen kann, ob er im Takt ist, ob er gute Texte schreibt. Dann ist wichtig, was er für Songs schreibt. Es gibt ne Menge guter Rapper, die keine Songs schreiben können. Aber am Ende des Tages willst du natürlich Songs verkaufen.

Du musst die Leute ja auf einer emotionalen Ebene berühren. Er müsste auch ein ehrlicher und bescheidener Mensch sein und nicht gleich die Krise kriegen, wenn ihn mal fünf Leute auf der Strasse erkennen. Denn so was geht immer wieder vorbei.

Trifft all das auf deinen Rap- und Crewpartner STN zu?

STN ist der Original-Freiburger. Der rappende Hardcore-Bobbele. Urhaslacher. Ein krasser Typ. Wegen STN habe ich angefangen, zu rappen. Davor war Rap für mich schwul. Warum? Rap haben die Fantastischen Vier gemacht. Fand ich extremst „Örgh“, denn ich hab Ami-Rap gehört und das hat sich nicht vertragen mit dem Bild, das ich von den Fantas hatte.

Dann hab ich aber bei einem Jam bei mir an der Schule einen Auftritt von STN gesehen. Der hat mich damals auf die Bühne geholt, vor 15 Jahren. Ich war da so ergriffen, dass ich gesagt hab: „Alter, unglaublich, ich muss auch rappen!“ Ich hab dann noch ein paar Jahre gebraucht um es dann wirklich umzusetzen.

Aber damals hab ich das erste Mal geblickt, dass man deutsch UND cool rappen kann. Das hat STN mir gezeigt. Ein Haslacher Original. Geboren in Haslach, aufgewachsen in Haslach, jetzt immer noch in Haslach. Und somit war für mich klar: wenn ich mal was Eigenes durchziehe, dann werde ich ihm Tribut zollen, indem ich ihn unter Vertrag nehme.

Wie gefallen dir die Freiburger Crews 7KILO Records und Rapkilla?

Ich respektiere sie und habe mit denen überhaupt kein Problem. Es gibt kein Beef. Das sind gute Jungs, die machen ihr Ding. Und wenn ich dazu beitragen kann, dass die in Zukunft mehr wahrgenommen werden, dann ist das doch gut; dann habe ich genau das geschafft, was ich mir immer als Traum vorgenommen hatte: Freiburg endlich auch musikalisch in die Bundesliga führen.



Wird es eine Tour zum Album geben?

Ja, im Herbst. Allerdings ist noch komplett unklar, wie wir das handeln. Wie viele Termine, durch welche Städte und so weiter. Zunächst einmal steht meine Record Release Party am 22. Juni im Jazzhaus mit Olli Banjo und D-Flame vor der Tür. Könnte ausverkauft werden.

Zu Deinem Track „G-Spot“ gibt’s ja schon ein Video. Sind noch weitere geplant?

Ja. In diesen Tagen wird für „Gerecht Gerächt“ Video Nummer zwei veröffentlicht, auf Kanakstarrs.com, MySpace, Youtube, überall. Und für die dritte Nummer „Ihr kriegt mich nicht“ haben wir am letzten Wochenende einen Clip gedreht. Unter anderem bei der Zähringer Burgruine und auf dem Schlossberg.

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Zur Person

Mit seinem heute erscheinenden Album „Gerecht Gerächt“ will Malik, im bürgerlichen Leben Ismael Hares, die deutsche Rapszene aufmischen. Geboren in Afghanistan, flüchtete der 28jährige („aber dafür noch gut erhaltene“) Freiburger mit seinen Eltern nach Deutschland.

Im Alter von sechs Jahren begann er sich das Keyboardspielen beizubringen und trällerte dazu afghanische Evergreens. In den 90ern kam er das erste Mal mit HipHop in Berührung. Sein Geld verdient er bisher als Kundenberater im Email-Marketingbereich.

Malik & Kanakstarrs Rc: Website & MySpace

Malik: Gerecht Gerächt