Mahnwache zum Internationalen Tag gegen Homophobie auf dem Platz der Alten Synagoge

Dorothea Winter

Am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Deswegen ist der 17. Mai der Internationale Tag gegen Homophobie. In Freiburg findet eine Mahnwache statt.

Auf dem Platz der Alten Synagoge wird am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt in Freiburg gesetzt. Organisiert wird die Aktion von Queeramnesty, dem Regenbogen-Referat und dem CSD Freiburg. Zum Rahmenprogramm zählen Infotische, Transparente und Pavillons mit Information rund zum Thema. Im Anschluss soll ein Workshop zum Thema "Kritische Männlichkeit" im Konferenzsaal 1 des AStAs ab 18 Uhr stattfinden.


Jährlich am 17. Mai findet der internationale Tag gegen Homo-, Bi+, Trans*- und Inter*phobie (IDAHIT*, IDAHOT) statt. Ziel der weltweit durchgeführten Aktionen ist es, auf Diskriminierung und Ausgrenzung hinzuweisen. Vor allem aufgrund sexueller Orientierung oder der Geschlechteridentität.

In vielen Ländern ist Homosexualität noch illegal

Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990 und den Beschluss der Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Deswegen wurde der Tag zum internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Im Jahr 2006 betonte das Europäische Parlament, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das Schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie.

Doch die Realität sieht noch anders aus. In 73 Ländern, in denen etwa 45 Prozent der Weltbevölkerung leben, ist Homosexualität illegal. In Deutschland ist Homosexualität seit 1969 nicht mehr illegal, seit 2017 können gleichgeschlechtliche Paare heiraten.
Was: Mahnwache zum Internationalen Tag gegen Homophobie
Wann: Donnerstag, 17. Mai um 16 Uhr
Wo: Platz der Alten Synagoge, Freiburg
Facebook: Mahnwache zum Internationalen Tag gegen Homophobie

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