Mahlwerkk: "Wir mussten nicht schließen, wir wollten schließen"

Gina Kutkat

Seit Anfang November ist die Freiburger Filiale der Mahlwerkk-Rösterei aus Emmendingen geschlossen. Erst im März diesen Jahres hatte das Café in Oberlinden in den Räumlichkeiten des ehemaligen Kinsky eröffnet. Christine Elmer und Oliver Wagenführer nennen die Gründe für die Schließung.



"Wir mussten nicht schließen, wir wollten schließen," sagt Oliver Wagenführer. In den Räumen des ehemaligen Kinsky's in Oberlinden hatte er zusammen mit Christine Elmer seit März diesen Jahres selbst gerösteten Kaffee, Kuchen, Torten und Frühstück im Café Mahlwerkk angeboten. Seit Anfang November sind die Glastüren verschlossen, "aber nicht, weil wir pleite sind."


Das Mahlwerkk in Freiburg war eine Filiale der gleichnamigen Kaffeerösterei aus Emmendingen. Die anderen Cafés in Emmendingen, Gundelfingen und Bad Krozingen laufen alle weiter. "In Freiburg konnten wir die Kunden nicht so an uns binden wie in Emmendingen", sagt Christine Elmer.

"Um das zu schaffen, hätten wir unser Konzept ändern müssen. Wir hätten unseren Kunden sehr gerne warme Küche geboten, doch dazu benötigten wir eine Konzession", so Wagenführer. "Im Sommer sind unsere Salate super angekommen, aber im Winter sind warme Speisen einfach gefragter."

Aufgrund einiger Mängel des zweistöckigen Cafés konnten die beiden Betreiber diese Konzession nicht beantragen. "Auch die Lage in Oberlinden war nicht die günstigste, die Sache mit der warmen Küche war jedoch der ausschlaggebende Punkt für uns, das Mahlwerkk zu schließen."

Informationen über einen potenziellen Nachmieter gibt es zur Zeit noch nicht. Christine Elmer und Oliver Wagenführer kümmern sich um ihre anderen Mahlwerkk-Filialen.

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