"Märchenhafte" Wölfe bodigen den Spitzenreiter

Dirk Philippi

Nach dem gestrigen Heimsieg gegen den Oberliga-Primus aus Dresden sprach Wölfe-Coach Peter Salmik vom "Eishockey-Märchen", das weitergeht. Und tatsächlich trägt die plötzliche Wiederauferstehung der Freiburger Puckspieler beinahe Grimmsche Züge. Noch vor Wochen verschmäht auf einem Abstiegsplatz, landete die Mannschaft um den neuen Oberliga-Top-Torjäger Petr Mares nun mit dem vierten Sieg in Folge mittlerweile auf einem Playoff-Platz (mit Audio-Tapes).



Ein echtes Spitzenspiel war es, das die ausgelassen feiernden 1200 Zuschauer in der Franz-Siegel-Halle geboten bekamen. Ein bärenstarker Tabellenführer aus Dresden traf auf eine lauf- und spielfreudige Freiburger Mannschaft, die keinen Zweifel daran ließ, dass sie die jüngst begonnene Siegesserie fortzusetzen gewillt war.


Torwart Ronny Glaser hielt sein Team in den ersten acht Minuten mit tollen Paraden im Spiel, ehe dieses dann innerhalb von 13 Minuten auf 4:0 davon zog. Dresden rackerte, kämpfte und zeigte teils schöne Kombinationen, doch noch wussten die Wölfe auf jede brenzlige Situation eine effektive Antwort. Erst als sich langsam Müdigkeit in die strapazierten Glieder der Jungs von Trainer Salmik schlich und Antti Karhula mit einer Adduktoren-Verletzung nicht mehr zum letzten Drittel erscheinen konnte, kam der Tabellenerste aus der Nord-Gruppe bedrohlich nahe auf 3:4 heran.

Peter Salmik nahm eine Auszeit, stellte auf zwei Sturmreihen um und konterte ebenso geschickt die Wechselspiel-Versuche seines Gegenübers. Den letztlich verdienten und überzeugenden 6:3-Sieg sicherte darauf die bärenstarke 1. Sturmformation um den überragenden Petr Mares (2 Tore, 2 Assists), Kämpferherz Josef Kottmair (5 Assists) sowie den souverän dominierenden Tomas Kucharchik (2 Tore, 2 Assists).

Nachfolgend Audiomitschnitte von der Pressekonferenz sowie der Stellungnahme von GmbH-Sprecher Holger Döpke zu den Brezina-Gerüchten.