Mach' mit beim schwersten Rätsel des Internet!

Lorenz Bockisch

Grauezelle.net: 256 Fragen, die so schwer sind, dass sie nur 0,1 Prozent aller Teilnehmer richtig beantworten konnten. Welcher fudder-User knackt das Rätsel?



Wer sich unter bei grauezelle.net anmeldet, bekommt als Erstes eine einfache Matheaufgabe gestellt, die nur aus Einsen besteht. Doch Frage für Frage wird es schwieriger, auf eine Lösung zu kommen. Und davon braucht man insgesamt 256, um sich zu den bislang 31 Leuten – von über 37000 – zu gesellen, die alle richtigen Antworten für „das härteste Rätsel im Netz“ herausgefunden haben.


Denn bei den meisten Fragen können weder Onkel Google noch Tante Wikipedia wirklich weiterhelfen. Bei Grauezelle ist hauptsächlich Nachdenken gefragt, manchmal auch ein Blick hinter die Dinge. Und nicht immer weiß man, ob die aktuelle Frage gerade eine Scherzfrage ist oder nach Logik verlangt. Das Wie-konnte-ich-darauf-bloß-nicht-kommen-an-die-Stirn-Schlagen kommt aber auch oft vor, jedenfalls, nachdem die korrekte Lösung eingegeben ist.

Wer beim Rätseln auf Denk- oder sonstige Blockaden trifft, dem hilft ein umfangreiches Forum. Darin stehen zwar keine genauen Antworten, jedoch teilweise sehr explizite Hinweise darauf von Leuten, die schon so manche Frage weiter sind. Man muss sich – bis es bei einem selbst „Klick“ macht – durch „nur“ zehn bis 70 Seiten Forumsbeiträge klicken – pro Frage, versteht sich.

Will man sich eine Denkpause gönnen oder auch mal wieder anderen Dingen zuwenden, so kann man beim nächsten Einloggen wieder dort weitermachen, wo man war – der Spielstand wird automatisch gespeichert. In dieser Pause kann man natürlich auch ein paar andere Herausforderungen auf der gleichen Seite angehen. Neben kleinen Spielen wie Asteroids, Tetris oder Sudoku gibt es auch ein sehr schönes „Wo-liegt-was“-Rätsel. Dort kann man seine geografischen Fähigkeiten testen: Es geht darum, auf einer Weltkarte so genau wie möglich Orte wie Ottawa, Frankfurt, Pearl Harbour oder Jekaterinburg zu lokalisieren.

Zu viel Zeit sollte man aber auch mit den anderen Spielen nicht vergeuden, denn das härteste Rätsel wird nach gewisser Zeit immer schwieriger. Jeder, der möchte, darf selbst Knobelfragen einsenden – und die machen den Weg zum Quizgipfel stetig steiler.

Eine Warnung zum Schluss: Wer sich in das schwerste Rätsel des Netzes vertieft, kann Tage und Nächte mit dem Rätsel verbringen, die Suchtgefahr ist recht hoch. Und noch ein Tipp: Die Seite zu Frage Nummer sieben sollte man speichern, die braucht man später noch.

Der Autor steckt übrigens zurzeit bei Frage 46 fest.

Mehr dazu:

  • Galves Adventure: Löse das Rätsel