Luka Nozza aus Freiburg erreicht die Battles von The Voice of Germany

Antonio Jung

Er ist in Griechenland geboren, in Georgien aufgewachsen und sein Zimmer ist ein Musikstudio: Luka Nozza wohnt in Freiburg und studiert an der Macromedia Hochschule Populäre Musik. Bei der Castingshow The Voice of Germany kam er weiter.

Noch ein Freiburger bei The Voice Of Germany: Ende Oktober zog der zukünftige Freiburger Eros Atomus in die Battles von The Voice of Germany ein. Jetzt folgt Luka Nozza, der sich in den Blind Auditions durchsetzte.


In der am 11. November 2018 ausgestrahlten Episode der Castingshow The Voice of Germany hat Luka Nozza aus Freiburg die Battles erreicht. Neben der Castingshow hat auch sein Studium mit Musik zutun: Der 23-Jährige studiert an der Macromedia Hochschule in Freiburg Populäre Musik mit den Schwerpunkten Gesang und Producing. Mit seinen Kommilitonen gründete Luka eine Coverband, mit der sie auf Firmenfeiern, Galas und Hochzeiten auftreten.

Das komische Gefühl während des Auftritts

Luka Nozza war vor seinem Auftritt zwar nervös, aber mehr gespannt, was passieren wird. "Es ist ein komisches Gefühl, wenn du die Gesichter der Jury nicht siehst, weil sie mit dem Rücken zu dir gedreht sind", sagt der 23-Jährige. Die Castingshow The Voice of Germany beginnt mit den Blind Auditions. Dort stellen sich die Sängerinnen und Sänger den roten Stühlen der Jury, die zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Rücken zu den Talenten sitzen. Erst, wenn einer der Talenttrainer von der Stimme des Kandidaten überzeugt ist und buzzert, dreht sich sein Stuhl. Deshalb sei es unglaublich gewesen, als sich der Stuhl der Sängerin und Jurorin Yvonne Catterfeld drehte. Sie hatte als einzige für den Freiburger gebuzzert. Luka, der beim Auftritt einen schwarzen Hut und langes, dunkles Haar trägt, hat sie mit seiner Gitarre und dem Song "Just for Tonight" von James Bay von sich überzeugt.

Luka muss sich nun in den Battles beweisen

"Mit ihrem Lächeln gab Yvonne mir sofort ein positives Gefühl ", so Luka. Sie bescheinigt ihm eine "geile Stimme", betont aber auch, dass es für ihn bessere Songs mit weniger schwierigen Höhen gäbe. Eine Verbindung der Beiden besteht: Auch die Jurorin hat Popmusik studiert. In den Battles wird sich zeigen, wie gut der 23-Jährige aus Freiburg und die deutsche Sängerin wirklich zusammen passen.

Nach den Blind Auditions werden die Talente von ihren Coaches gefördert und gefordert. Luka, der im Team von Catterfeld ist, singt dann in der zweiten Runde der Show, den Battles, mit einem oder zwei anderen Kandidaten aus dem Team gemeinsam einen Song. Die jeweiligen Trainer müssen sich für einen Kandidaten entscheiden, der weiterkommt. Danach folgen die Liveshows, bei denen die Zuschauer entscheiden, wer letztendlich ins Finale kommt und die Castingshow gewinnt.

Eine Deutschland-Tour ist geplant

Nach dem Ende der Castingshow möchte der 23-jährige Freiburger sein zweites Album veröffentlichen. Seit sechs Jahren arbeitet Luka hart, produziert und schreibt seine Songs komplett selbst. Auch Vermarktung und Werbung organisiert er selbst. Mit seiner Band plant er demnächst eine Deutschland-Tour, vielleicht auch durch Europa.

Luka lebt für die Musik

Lukas Auftritt bei The Voice of Germany gibt es inzwischen online zu sehen. "Musik ist alles, was ich mag", stellt er sich im Vorspann der Sendung vor seinem Auftritt vor. Sein Schlafzimmer voller Instrumente würde deshalb wie ein Musikstudio aussehen. Dort produziert der 23-Jährige seine eigenen Songs, spielt Klavier und Gitarre. Seine Familie kann bei seinen Auftritten nicht dabei sein: Ein Teil lebt in Lukas Geburtsland Griechenland, der andere Teil in Georgien, wo er aufgewachsen ist.
Ab Sonntag, 18. November 2018, strahlen Sat1 und Pro7 die Battles der Castingshow The Voice of Germany aus. Neben Luka Nozza können die Zuschauer dann auch den zukünftigen Freiburger Eros Atomus Isler in der zweiten Runde der Castingshow sehen.

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