Lothars erstes Interview von 1979

Christoph Ries

Manche sagen, dieser Mann sei der beste Fußballer, den Deutschland je hatte. Andere erkennen in ihm den rhetorischen Vater von Lukas Podolski und den Teletubbies. Hier kommt das erste Radio-Interview des frühen Lothar Matthäus. Deutschlehrer, anschnallen!



Auswürfe aus dem Matthäus'schen Mund gehören gemeinhin zu den wertvollsten Stilblüten der menschlichen Kulturgeschichte. Unter Anglizisten heute noch hoch angesehen ist Lothars New-York-Pressekonferenz aus dem Jahr 1999, als der gelernte Raumaustatter aus Erlangen achthundert Jahre englische Grammatik in 120 Sekunden auf den Kopf stellte. Sein Ausruf "Ei houp wie häff ä liddel bid laggi" wurde innerhalb kürzester Zeit zum Kult.




Das vorliegende Œuvre stammt aus der Frühphase des Matthäus'schen Schaffens. Lothars Interviewpartner ist der Nürnberger Radioreporter Günther Koch, der heute noch für die ARD kommentiert. Koch befragte den Jungnationalspieler Matthäus 1979 zu Geld, geputzten Fußballstiefeln und seinem bevorstehenden Wechsel zu Borussia Mönchengladbach.

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