Link-Tipp: Sechs Studierende bloggen über Bosnien

fudder-Redaktion

Sechs Studierende des Masterstudiengangs "Deutsch-Französische Journalistik" aus Freiburg, die alle auch schon einmal für fudder gearbeitet haben, sind am vergangenen Wochenende zu einer vierwöchigen Reportagereise nach Bosnien-Herzegowina aufgebrochen. Über ihre Erlebnisse werden die sechs bloggen.



Vier Wochen haben die Studierenden Zeit, Land und seine Leute zu entdecken; vier Wochen lang Eindrücke sammeln, lernen, was es heißt, in einem Land zu leben, das aus drei Bevölkerungsgruppen besteht, die sich noch vor 15 Jahren bekriegt haben.


Die Reise machen Kathrin Aldenhoff, Hanna Peters, Davidis Stickel, Annabelle Steffes, Elisabeth Jahn und Jan Funk (Bild oben) mit der Journalistenschule CUEJ  (Centre universitaire d’enseignement du journalisme) in Strasbourg, wo sie die zweite Hälfte ihres zweijährigen Studiums verbracht haben.

"Wo Wunden heilen, bleiben Narben" heißt das Blog, das sie in den kommenden Wochen mit Fotos, Beobachtungen, Entdeckungen und Überraschungen aus Bosnien-Herzegowina befüllen wollen. Die sechs Studierenden werden aus der Hauptstadt Sarajevo, aus Mostar, dessen Altstadt und Brücke UNESCO-Weltkulturerbe sind, und aus Banja Luka, der Hauptstadt der serbischen Republik Bosniens, berichten.

"Bosnien-Herzegowina – Ein Land, das vor der NATO-Mitgliedschaft steht, auf einen baldigen EU-Beitritt hofft", schrieben die Studenten vor ihrer Abreise. "Drei Jahre lang war Sarajevo eine belagerte Stadt, in der sich die Menschen nicht frei bewegen konnten ohne Angst zu haben, von einem Sniper erschossen zu werden. Die Brücke von Mostar war zerstört. Zwar wurde die Brücke wieder aufgebaut, doch die Stadt ist weiterhin zweigeteilt. Das Land war von einem Bruderkrieg zwischen Serben, Kroaten und Muslimen zerrissen. Wohin blickt das Land heute?"

Wir sind gespannt, welche Antworten sie in Bosnien finden werden.

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