Letzte "Fresh & Funky" mit Quincy Jointz Anfang Dezember

Marc Schätzle

Die Partyreihe "Fresh & Funky" wird eingestellt. Anfang Dezember wird zum letzten Mal zu Funky Beats im Waldsee getanzt. Inititator Dirk Schäfer alias Quincy Jointz reduziert seine Partyveranstalter-Tätigkeiten, um sich auf seine DJ-Aktivitäten konzentieren zu können. Wie's für ihn weitergeht:



Das Ende der Partyreihe hat einen schönen Grund: Im kommenden Jahr wird Quincy auf dem US-Label Eight Dimension die "Lime Sorbet Compilation" veröffentlichen. "Diese muss natürlich fleißig promotet werden", sagt er. "Und da wird dann die Zeit sehr knapp für so viel Rollen: Arbeit, Vater, Ehemann, DJ, Produzent."


Dazu kommt, dass Quincy festgestellt hat, dass ihm der kreative Teil des Geschäfts, das Produzieren, das Remixen und vor allem das DJ-ing deutlich mehr liegen als das Party-Veranstalten. "Gerade die DJ-Gigs außerhalb von Freiburg machen mir wahnsinnig viel Spaß. Ich reise gerne, lerne sehr gerne neue Menschen und Kulturen kennen und kann das wunderbar mit meiner Musik verbinden", sagt er. Und deswegen wird ab jetzt noch mehr aufgelegt.

"In diesem Jahr wurde ich von zwei Booking-Agenturen – Liberty of Art aus Berlin und Nightshift Musik aus Fribourg – angefragt, ob ich mit ihnen kooperieren möchte." Und neue DJ-Gigs für 2011 stehen bereits fest. Statt ins Waldsee geht's für Quincy 2011 nach Athen, Bratislava, Prag und Madrid.

Der Diplom-Pädagoge, der Vater zweier Kinder ist, hatte die "Fresh & Funky" Party-Reihe erst im Januar gestartet. Den Impuls hatte seine Frau gegeben, die sich wunderte, warum Quincy zwar einmal im Monat irgendwo in Europa auflegte und auch immer wieder in Freiburg, aber nie regelmäßig. Und so schaffte der DJ sich seine eigene Party, bei der NuFunk, Downbeats, Dub, Drum'n'Bass, alter Funk und Oldschool-HipHop auf die Plattenteller kamen – kein üblicher Style-Mix für Freiburg.

Und wie immer war es nicht nur die Musik, die die Party besonders gemacht hat. "Was für mich 'Fresh & Funky' ausgemacht hat, war die besondere Mischung von Besuchern", sagt Quincy. "Da waren Studis mit Anfang 20 genauso wie 40 Jährige, hippe und ganz normale Leute, die einfach Lust auf anderen Sound und Tanzen haben. Das werde ich schon vermissen." Wir auch.

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