Last-Minute-Verlosung: Museumsnacht in Basel

Manuel Lorenz

Venus-Burger und Mars-Spießli, Chill-out im Geisterwald und ein Roboter aus Elektroschrott: Am Freitagabend öffnen in Basel 30 Museen ihre Pforten und warten mit ganz besonderem Programm auf - und das bis zwei Uhr morgens. Wir verlosen einmal zwei Karten für die Museumsnacht!



Welche Museen und Veranstaltungen ihr nicht verpassen dürft:

Antikenmuseum: Die Ausstellung "Sex, Drugs und Leierspiel. Rausch und Ekstase in der Antike" im Antikenmuseum haben wir schon mal gesondert empfohlen. Um 19.30 Uhr und um 21 Uhr moderiert Anne-Käthi Wildberger die Liebesgeschichte "Grieche sucht Griechin", die das Publikum zu Ende erzählt. Dazwischen, um 20 Uhr, geht's mit André Wiese um den "Blutrausch im alten Ägypten".

Cartoonmuseum: Basel hat ein Cartoonmuseum! Cool! Die Ausstellung "How to Love", verbindet dort zur Zeit Literatur und Kunst zu einem eindrücklichen Porträt des heutigen, städtischen und weltlichen Israel. Alltags- und Liebesgeschichten - erzählt von der erfolgreichen Comic-Künstlergrippe Actus Tragicus aus Tel Aviv. Zu Essen gibt's Köstlichkeiten aus dem Nahen Osten (serviert von der Basler Suppenbar So'up). Fondation Beyeler: Kunstfreunde sind sich einig: Die Fondation Beyeler ist weltweit eines der schönsten Museen für Moderne Kunst. Dort wird gegenwärtig Surrealistisches ausgestellt. Das Sonderprogramm am Freitag schockt zwar nicht über die Maßen, aber jener Ort selbst ist immer - wirklich: immer - einen Abstecher wert.

Haus für elektronische Künste: Für Freunde der elektronischen Clubkultur ist das Haus für elektronische Künste ein absolutes Muss. Das Museum widmet sich in der Museumsnacht ganz dem Synthesizer. Zu sehen und erleben sind historische Prunkstücke und zeitgenössische Instrumente aus der riesigen Sammlung des Synthie-Gurus Philippe Alioth. Ab 18 Uhr erzählt er, wie in den 1980er Jahren sein Hit "Muhammar" mit Touch El Arab entstand. Im Soundlabor dürfen Besucher Klangtüftlern über die Schultern schauen und ausgefählte Geräte selbst ausprobieren. Ergänzt wird das Ganze mit Musikvideos aus den 1970ern und 1980ern, verschiedenen Live-Acts im angrenzenden Shift Club sowie mit einer Party mit klassischem Synthesizer-Sound. Kunstmuseum: Das Kunstmuseum wartet gerade mit einer großen Max-Beckmann-Schau auf. Hingehen!

Pharmazie-Historisches Museum der Uni Basel: Freitag, 13.! Das Pharmazie-Historische Museum der Uni Basel widmet sich in jener unheilvollen Nacht ganz dem Aberglauben. Ab 18 Uhr kann man sich sein eigenes Amulett basteln. Zur Geisterstunde gibt's im Hof "bange Momente" - was auch immer das heißt - und danach kann im Geisterwald out-gechilled werden ("Hexensabbat und Geistertanz"). An der Bar à Celsus werden Elexiere, Wein und Köstlichkeiten gereicht; im Hof: Glühwein.

Skulpturhalle: Die Austellung "Sinnliche Posen, sexy Kurven - Liebe, Lust und Leidenschaft in der antiken Skulptur" in der Skulpturhalle zieht natürlich. Klimax an jenem Abend: Der Vortrag "Auf die Größe kommt's nicht an - Männliches Glied und weiblicher Busen an antiken Statuen". Und die Gaumenfreuden: Venus-Burger und Mars-Spießli - mit musikalisch-kabarettistischen Überraschungen von "Chansons Rouges" für Mann und Frau. 

Stiftung Brasilea: In der Stiftung Brasilea dreht sich natürlich alles um Brasilien: Ausstellung, Livemusik, Capoeira-Tanzvorführungen und brasilianische Snacks und Spezialitäten.

Verlosung

fudder verlost einmal zwei Tickets für die Basler Museumsnacht am Freitag, 13. Januar 2012. Wer gewinnen möchte, schickt eine E-Mail mit seinem Namen und dem Betreff "Museumsnacht" an gewinnen@fudder.de. ACHTUNG: Das es sich um eine Last-Minute-Aktion handelt, müssen die Tickets in der fudder-Redaktion, Bertoldstraße 16, abgeholt werden - und zwar bis Freitag, 13. Januar 2012, 16 Uhr.

Einsendeschluss ist Donnerstag, 12. Dezember 2011, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am selben Tag per E-Mail benachrichtigt. Schaut also in euren Posteingang. Viel Glück!

Was:
Museumsnacht Basel
Wann: Freitag, 13. Januar 2012, 18 bis 2 Uhr
Wo: Basel
Eintritt: 17 Euro; gratis für Kinder und junge Besucher/-innen bis 25 (Ausweis mitbringen!)

Mehr dazu:

  • fudder: http://fudder.de titel="">Fotos: Art Basel 2011
[Foto: Promo]