Last-Minute-Tipp: Science Slam in der MensaBar

Miriam Jaeneke

Was haben Darmrohr und Ameise gemeinsam? Beide werden im Mittelpunkt von Präsentationen beim Science Slam heute Abend stehen. Die "Winter-Edition" der Veranstaltung vereint zum sechsten Mal Spaß und Wissenschaft in unterhaltsamen Kurzvorträgen.



„Es geht uns darum, die Wissenschaft aus ihrem Elfenbeinturm herauszuholen, nicht darum, den regulären Wissenschaftsbetrieb durch Klamauk zu ersetzen“, sagt Manuel Lorenz, einer der beiden Organisatoren des Sciene Slams.


Bei dieser Mischung aus Poetry Slam und wissenschaftlichem Kurzvortrag haben sechs Nachwuchswissenschaftler jeweils zehn Minuten Zeit, ihr Forschungsthema so unterhaltsam wie möglich zu präsentieren. Die Bandbreite reicht dabei vom PowerPoint-Vortrag bis zur theatralen Einlage.

Mitmachen kann man jeder, der vom wissenschaftlichen Niveau her mindestens eine Bachelorarbeit vorstellt, jede Fachrichtung ist willkommen. Nach jedem Vortrag bewertet das Laienpublikum, unterteilt in zehn Jury-Gruppen, wie verständlich, wissenschaftlich redlich und unterhaltsam er war. Jede Zuschauergruppe einigt sich auf einen Punktwert zwischen eins und zehn, die Werte werden zusammengezählt.

Wer am Ende die meisten Punkte ergattern konnte, wird von der Science Slam-Akademie Freiburg zum „Master of Slam“ gekürt. Der Gewinn besteht aus einem Jahresabo der Zeitschrift GEO und einem ganztägigen Moderationstraining beim SWR in Baden-Baden.

Das Sahnehäubchen: Zwei der heutigen Kandidaten waren bereits Slam-Gewinner in Karlsruhe beziehungsweise Ulm.

Mehr dazu:

Was: Science Slam
Wann: Montag, 23. Januar 2012, 20.30 Uhr
Wo: MensaBar, Rempartstraße   [Foto: Martin Jost]

[Disclosure: fudder-Redakteur Manuel ist Initiator des Freiburger Science Slam. Darüber berichten würden wir auch, wenn dem nicht so wäre - denn der Science Slam ist wirklich super.]