Last-Minute-Tipp: Das Seenotdrama "Styx" im Friedrichsbau mit anschließendem Filmgespräch

Carla Bihl

Am Mittwoch zeigt der Friedrichsbau das Seenotrettungsdrama "Styx". Anschließend gibt’s ein Filmgespräch mit Regisseur Wolfgang Fischer.

Wolfgang Fischer ist der Drehbuchautor und Regisseur des Seenotdramas Styx. Darin findet sich eine Ärztin, gespielt von Hauptdarstellerin Susanne Wolff, auf ihrer Segelyacht mitten auf dem Meer einem sinkenden Schiff voller Flüchtlinge gegenüber.


Regisseur Fischer kommt am heutigen Mittwoch in den Friedrichsbau. Die Teilnahme von Hauptdarstellerin Susanne Wolff musste kurzfristig abgesagt werden. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch statt. Der Film ist mehrfach preisgekrönt. So gewann er unter anderem den Heiner-Carow-Preis auf der Berlinale 2018.

Die Handlung

Der Film handelt von der 40-jährigen Ärztin Rike. Zwar selbstbewusst und engagiert, hat sie als Notärztin in Köln einen harten Alltag zu bewältigen. Im Urlaub in Gibraltar gerät sie bei einem Segeltrip in einen Sturm. Nach dem heftigen Unwetter entdeckt sie in der Nähe ein havariertes Flüchtlingsboot – über hundert Menschen sind vom Tod durch Ertrinken bedroht. Das Drama nimmt seinen Lauf – Rike kann einen Jungen retten, für alle anderen ist es aber zu spät.

Über den Film

Der Film Styx knüpft an die aktuelle Flüchtlingsdebatte und internationale Bewegungen wie die "Seebrücke" an. Außerdem wird der Wandel einer starken Frau beschrieben. Rike steht damit als Exempel für die Vorstellung von Glück und Erfolg in der westlichen Welt. Der Film zeigt, wie sich das im Moment des Unglücks und dem Verlauf des Filmes löst.

  • Was: Styx: Filmgespräch mit Regisseur Wolfgang Fischer
  • Wann: 26. September, 19 Uhr
  • Wo: Friedrichsbau Lichtspiele, Kaiser-Joseph-Straße 268 - 270
  • Tickets: 8 Euro, ermäßigt: 7,50 Euro, mit Cinecard: 7 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: 5,50 Euro