Last-Minute-Konzerttipp: "Hey Ruin" im Slow Club

Alexander Ochs

Vier Musiker aus Trier. Das klingt erstmal nach Langeweile. Stimmt nicht, sagt Alexander Ochs. Er findet: "Wer Muff Potter oder Captain Planet feiert, wird mit Hey Ruin auch glücklich werden. Was die Ruinen-Musiker spielen - und was für schöne Namen ihre Lieder tragen:



Hey Ruin – der Bandname klingt ein bisschen nach dem Berliner Motto „arm, aber sexy“. Dabei sind die vier Musiker aus den „Ruinen“ der Hardcore-Combos MNMNTS und Rant auferstanden. Schluss mit Hardcore, das war die Devise - und so hat es eine Weile gedauert, bis sich die neue Musikrichtung herauskristallisiert hat: Emo-/Indie- & Post-Punk. Dynamische Gitarrenläufe, mollgeschwängerte schöne Melodien und rotziger Gesang machen die beiden bislang veröffentlichten Songs des Trierer Quartetts aus (7“, Fear of Heights Records/Homebound). Diese tragen so wunderbare Namen wie „Fremdenlegionär“ und „Basic Schutzinstinkt“.


In Frankfurt, wo sie am Montag aufgetreten sind, waren Hey Ruin als „deutschsprachiger Beschwerdepunk“ angekündigt. Auch mal was Neues. Wer sich für Muff Potter, Captain Planet oder Love A begeistern kann, wird mit Hey Ruin auch glücklich werden. Derzeit haben die Jungs ihr vielversprechendes erstes Album in der Mache, aus dessen Fundus sie im Slow Club schöpfen werden.

Hey Ruin – Basic Schutzinstinkt Video (Quelle: YouTube)



Mehr dazu:

Was: Konzert Hey Ruin
Wann: Mittwoch, 21. Oktober 2015, 21 Uhr
Wo: Slow Club
Tickets: 8 Euro