Lasertagging

Dirk Philippi

Keine Frage: Man kann über die Jungs und Mädels vom Graffiti Research Lab denken, was man will, aber das ist der absolute Wahnsinn! Nicht unbedingt im Sinne des Bürgertums, ziemlich gefährlich und auch zu teuer, um als urbane Subkultur durchzugehen, aber definitiv faszinierend: Tagging via Laser - sehen und staunen!



Das Graffiti Research Lab, entstanden aus einem Netzwerk des Eyebeam Ateliers and OpenLabs aus den U.S.A. und Südafrika, ist so etwas wie eine Arbeitsgemeinschaft der innovativsten Daniel Düsentriebs unter den Graffiti-Künstlern, die Gleichgesinnte mit so genannten "Open Source Technologien" versorgen. Die GRL-Agenten tüffteln sowohl in privaten Forschungslaboratorien als auch bei mobilen Experimenten auf der Straße.



Ihr jüngstes Baby: Das Laser-Tagging (siehe Doku-Video aus Rotterdam via Youtube unten), das - nun erfolgreich getestet - New York City ab dem 1. März zur Open City machen soll. Mit dabei dann auch die Graffiti-Künstler Aram Bartholl und Matthias Wermke aus Berlin! Eine Erklärung zum Experiment in Rotterdam gibts bei Agent Watson.


Und nun auf zum Staunen: