Tschernobyl

Kurzfilm der Woche: Was Tschernobyl für uns bedeutet

Marie Schweizer

Es ist das Jahr 1986 und der bisher weltweit schlimmste Unfall in einem Kernkraftwerk passiert. Die Rede ist von Tschernobyl. Was genau ist damals passiert und welche Folgen hat das Unglück für uns heute?

Früher hatte die Atomkraft das Image einer sauberen und unerschöpflichen Energiequelle, doch nach der Katastrophe Tschernobyl am 26. April 1986, dessen Datum sich erst kürzlich zum 33. Mal jährte, sind Atomkraftwerke ein umstrittenes Thema geworden. Was genau damals passierte und welche Folgen diese noch immer für uns bedeuten, zeigt dieser Kurzfilm.


"Wir wussten nicht was passiert und waren den Strahlungen hoffnungslos ausgesetzt". So wird die Situation in Tschernobyl nach der großen Explosion im Kernreaktor des Atomkraftwerks nahe dem Ort Prypjat in der Ukraine beschrieben. Eine gefährliche Ausnahmesituation.

"Die Kinder von Tschernobyl, sie leben und sie sterben mit den Folgen dessen." So heißt es außerdem, nachdem der Fall endlich in die Medien gerät und klar wird, dass die Schäden, die mit den Strahlungen eintreten, nicht heilbar sind.
Über das Kernkraftwerk Tschernobyl:

Das Kernkraftwerk Tschernobyl befindet sich in der Ukraine, nahe dem Ort Prypjat. Acht Jahre nach der Eröffnung im Jahre 1977 wurde es, aufgrund der Katastrophe, geschlossen.