Kurzfilm

Kurzfilm der Woche: Was ist eigentlich in Hong Kong los?

Katharina Federl

Seit Monaten gehen Bilder und Videos über Massenproteste in Hong Kong durchs Netz. Wütende Bürger demonstrieren für mehr Freiheit, die chinesische Regierung gibt nicht nach. Unser Kurzfilm der Woche erklärt die Hintergründe.

Seit fast drei Monaten gehen Menschen in Hong Kong auf die Straße, um gegen die Einschränkung der Autonomierechte zu demonstrieren, die Peking der früheren britischen Kolonie vor über 20 Jahren versprochen hat. Damals wurde Hong Kong von Großbritannien an die Volksrepublik China übergeben. Peking verpflichtete sich zu dem Prinzip: Ein Land, zwei Systeme.


Seither macht Peking seinen Machtanspruch über die chinesische Sonderverwaltungszone immer wieder deutlich. Viele Einwohner Hong Kongs sehen ihre Meinungsfreiheit in Gefahr. Die gewaltvollen Proteste und Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten deuten eher auf weitere Eskalationen als auf eine baldige Lösung hin. Beide Seiten scheinen nicht nachgeben zu wollen.

Bekannter Aktivist festgenommen

Jetzt hat China den Druck nochmal erhöht: Die geplanten Demonstrationen für das kommende Wochenende wurden untersagt, der bekannte Aktivist Joshua Wong und zwei andere Bürgerrechtler wurden festgenommen.

Der Kurzfilm von "The Economist" begleitet nicht nur die Demonstranten auf der Straße und zeigt, was Experten zu der momentanen Situation sagen, sondern erklärt auch, welche historischen Momente hinter den hassvollen Auseinandersetzungen zwischen China und Hong Kong stecken.