Kurzfilm der Woche: One-Minute-Time Machine

Dorothea Winter

"One-Minute Time Machine", unser Kurzfilm der Woche, zeigt kreativ, clever und witzig die Geschichte einer Zeitreise. Sowohl hoffnungslose Romantiker, als auch ernste Sci-Fi-Nerds werden ihren Spaß haben.

Das erste Kennenlernen gestaltet sich bekanntlich schwierig. Und das für beide Seiten. Wie wäre es, wenn man einfach jedes Mal, wenn man in ein Fettnäpfchen tritt oder etwas Komisches sagt, die Zeit um eine Minute zurückdrehen könnte? Einfach den kleinen Fehler ausbügeln, ohne dass der andere es merkt. Und dabei noch den Menschheitstraum des Zeitreisens am eigenen Leib erfahren.




One-Minute Time Machine

Der Kurzfilm "One-Minute Time Machine" von Director Devon Avery und Writer Sean Crouch aus dem Jahr 2014 befasst sich mit dem magischen Moments des ersten Kennenlernens. Und den damit verbundenen Unbeholfenheiten und Peinlichkeiten.

Der sechs-minütige Kurzfilm kommt mit nur zwei Schauspielern aus – Brian Dietzen und Erinn Hayes – die jedoch durch ausdrucksstarkes Miteinander-Agieren, unbeholfen komische Dialoge und dichte Handlungshöhepunkte keine dritte Person missen lassen.

Die Storyline ist schnell erzählt: Der Held der romantischen Mini-Komödie weiß nicht, wie er die Frau seiner Träume ansprechen soll und als dies doch geschafft ist, das Gespräch in die richtige Richtung zu lenken weiß. Doch das ist erst der Anfang. Der kreative Zeitreise-Kurzfilm weiß es, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und die Handlung in ungeahnte Richtungen zu lenken. Absolut sehenswert! Und deswegen unser Kurzfilm der Woche.