Kupferkabel am Mundenhof ausgegraben

Carolin Buchheim

Einen ungewöhnlicher Fall von Kupferdiebstahl gab es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch am Freiburger Tiergehege Mundenhof.



Dort wurde gestern Vormittag ein 200 Meter langes Stromkabel aus Kupfer im Wert von mehr als 4.500 Euro verlegt und von Arbeitern mit rund 18 Tonnen Sand komplett eingegraben. Heute Morgen hätten die Erdarbeiten zu Ende geführt werden sollen, doch die Arbeiter mussten feststellten, dass das Kabel gestohlen worden war.


Die Freiburger Polizei nimmt an, dass die Diebe die städtischen Arbeiter am Dienstag Morgen beobachtet haben. Zum Abtransport des Kabels müssen sie schweres Gerät und ein großes Fahrzeug benutzt haben.

Die Ermittler des Polizeipostens Freiburg-Rieselfeld suchen Zeugen, die am Dienstag, 19. Februar 2008, beziehungsweise in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Bereich des Freiburger Tiergeheges Mundenhof verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Hinweise nimmt das Polizeirevier Freiburg-Süd rund um die Uhr unter der Telefon Nummer 0761/882-4421 entgegen. Das anonyme Telefon ist unter der Nummer 0761/41262 erreichbar.

Ebenfalls in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden an der Schwimmbadstraße und an der Dreisamstraße an Wohnanwesen Kupferfallrohre gestohlen. Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag war an einem Haus in der Goethestraße ebenfalls ein Kupferfallrohr abmontiert und gestohlen worden.

Die Polizeidirektion Freiburg ruft zur verstärkten Wachsamkeit auf und bittet beim Anflug des geringsten Verdachts um Hinweise über die kostenlose Notrufnummer 110.