KFH-Besetzer rücken ab

David Weigend

Zehn Stunden lang haben etwa 100 Studenten die Katholische Fachhochschule (KFH) in Freiburg gestern besetzt. Inzwischen haben sie das Gebäude an der Karlstraße verlassen. "Nach vier Verhandlungsgesprächen wurde ein für den jetzigen Zeitpunkt annehmbarer Kompromiss gefunden", so ein Sprecher der GebührenFRei-Kampagne.



In einer Pressemitteilung der Besetzer heißt es: "Es wurde erfolgreich eine Verlängerung der Mahnfrist auf vier Wochen durchgesetzt und zugesichert, dass es zeitnah Gespräche zwischen den Studierenden und den Gesellschaftern geben soll. Das Rektorat zeigte unterdessen Verständnis für den Studentischen Protest und sicherte zudem zu, dass es die Kampagne gegen Studiengebühren in keinster Weise behindern will."


Gestern hatten etwa 100 Studenten das Rektorat im KFH-Gebäude an der Karlstraße besetzt. Sie wollten verhindern, dass die Hochschulleitung Mahnungen an die Studenten verschickt, die sich geweigert hatten, ihre 500 Euro Studiengebühren zu überweisen.

Edgar Kösler, Rektor der KFH, sagte gegenüber der Badischen Zeitung, dass die Hochschule zu den Mahnungen verpflichtet sei. "Die Frist haben wir schon auf drei Wochen verlängert und auf Strafgebühren verzichten wir gänzlich." Jeder Student habe gewusst, worauf er sich einlasse. Die Beiträge dienen der Fachhochschule als dritte Finanzierungssäule.

Mehr dazu:

fudder.de: Besetzung der KFH
Badische Zeitung: KFH-Besetzer rücken nach zehn Stunden ab