DEL 2

Kehrt Steven Billich zum EHC Freiburg zurück?

Benjamin Resetz

Nach der Vertragsverlängerung mit Chris Billich würden viele Fans auch eine Rückkehr von Steven Billich zum EHC Freiburg begrüßen. Der 23-Jährige ist auf der Suche nach einem neuen Verein.

Gehen die Billich-Brüder bald wieder gemeinsam für den Eishockey-Zweitligisten EHC Freiburg auf Torejagt? Nach der Vertragsverlängerung mit Chris Billich, dem Topscorer der Vorsaison, hoffen Wölfe-Fans nun auf eine Rückkehr des jüngeren der beiden Stürmer-Brüder, Steven Billich, der nach dem Aufstieg des EHC in die zweithöchste Spielklasse (2015) zum Kooperationspartner nach Schwenningen in die DEL gewechselt war.


Am Neckarursprung konnte der 23-Jährige nie wirklich Fuß fassen. Von diversen Verletzungen geplagt, lief der schnelle Angreifer meist nur im vierten Block auf, dessen Hauptaufgabe darin besteht, Tore zu verhindern.

Vier Tore und fünf Vorlagen für die Wölfe

In der letzten Saison kam er bei neun Einsätzen für die Wild Wings lediglich auf einen Scorerpunkt. Den Wölfen blieb Steven Billich indes dank einer Doppellizenz erhalten, wodurch er auch in der DEL 2 spielberechtigt war. In elf Partien gelangen ihm dabei vier Tore und fünf Vorlagen.

Aufgrund von Verletzungen kam Billich allerdings nicht auf genügend Einsätze im Wölfe-Dress, um in der Endrunde spielberechtigt zu sein. "Das hat mich schon sehr geärgert, da hätte ich gerne eingegriffen", verrät der gebürtige Freiburger. Auf seine Zeit bei den Wild Wings blickt der Mann mit der Rückennummer 40 mit gemischten Gefühlen zurück. "Es war sehr lehrreich für mich, wenn es auch nicht so lief, wie ich es mir erhofft hatte", so der Ex-Schwenninger. "Als Sportler wächst du aber an jeder Erfahrung, positiv wie negativ." Dennoch hätte er sich mehr Vertrauen seitens der Verantwortlichen gewünscht.

Kummt de Schtevie z'rick nach Friburg?

Nun ist Steven Billich auf der Suche nach einem neuen Verein – und schließt dabei auch den Heimatklub aus dem Breisgau nicht aus. "In Freiburg wurde ich immer sehr gut behandelt. Und der Verein liegt mir natürlich am Herzen, da ich hier groß geworden bin", sagt Billich. "Damit ich mich letztenendes für einen Klub entscheide muss aber alles stimmen. Spruchreif ist da noch nichts."

Dass sein älterer Bruder Chris als bester Scorer der Vorsaison seinen Vertrag nun verlängert habe (Hintergrund), mache den EHC Freiburg durchaus attraktiv für potenzielle Neuzugänge, glaubt der 23-Jährige. "Das hat schon Signalwirkung, wenn ein Leistungsträger wie Chris dem Verein treu bleibt." Nun gelte es für die Vereinsführung, auch den großen Stamm an Eigengewächsen weiter zu binden und sich punktuell zu verstärken. Ob dabei auch der Name Steven Billich fällt, das möchte der Stürmer selbst nicht verraten.

"Wir bemühen uns derzeit, die Verträge mit Spielern, die uns in der letzten Saison den Erfolg gebracht haben, zu verlängern" Leos Sulak
Wenngleich Leos Sulak, Trainer und sportlicher Leiter beim EHC Freiburg, stets betont, wie viel er auf den pfeilschnellen Angreifer mit der Nummer 40 hält – "der Steven ist ein super Eishockeyspieler", stellte der Coach bereits mehrfach klar – stehe die Personalie im Moment noch nicht auf der Agenda. "Wir bemühen uns derzeit, die Verträge mit Spielern, die uns in der letzten Saison den Erfolg gebracht haben, zu verlängern", sagt Sulak. "Alles weitere ist noch Zukunftsmusik und wird danach in Angriff genommen." Ob der Verein Steven Billich künftig wieder an sich binden wird, bleibt also bis auf Weiteres offen. Die Fans würde es sicherlich freuen, wenn der verlorene Sohn wieder an die Ensisheimer Straße zurückkehrt.

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