Karlstraße: Kampfmittelbeseitiger finden Bombe

Markus Hofmann

Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben am heutigen Sonntagmorgen die Reste einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Karlstraße gefunden. Warum für die Bevölkerung keine Gefahr bestand:

Wie angekündigt haben Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Baden-Württemberg aus Stuttgart am Sonntagmorgen ein schmales Grundstück an der Karlstraße sondiert und aufgegraben. Es bestand der Verdacht, dass dort eine Weltkriegsbombe im Erdreich vorhanden sein könnte.


Nach rund eineinhalb Stunden Baggerarbeit wurden in einer Tiefe zwischen 3,5 und 4,5 Metern große Metallteile einer schon vor vielen Jahren (vermutlich kurz nach dem Abwurf) detonierten Fliegerbombe gefunden. Sie wurden exakt an der Stelle entdeckt, die anhand von Luftbildaufnahmen und dem Hinweis einer Zeitzeugin (siehe auch den fudder-Zeitzeugenbericht über die Freiburger Bombennacht aus dem Jahr 1944 'Freiburg stirbt') definiert worden war.

Zur Art und Herkunft der Bombenreste sind momentan keine Aussagen möglich, da die Metallteile stark korrodiert und verschmutzt sind. Nach Abschluss der Suche wurden die Reste vollständig entfernt und abtransportiert. Eine Evakuierung der Wohnbevölkerung war somit nicht erforderlich. Die Straßensperrungen in der Umgebung des Fundortes wurde gegen 9.45 Uhr aufgehoben.